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Verfassungsrechtliche Grenzen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit dargestellt am Beispiel der omissio libera in causa bei § 266a Abs. 1 StGB

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Verfassungsrechtliche Grenzen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit dargestellt am Beispiel der Vorrangrechtsprechung des BGH unter Anwendung der omissio libera in causa bei 266a Abs. 1 StGB Eine weite Einschränkung erfährt unternehmerisches Handeln durch die Anwendung des Straftatbestandes des 266a Abs. 1 StGB, der das Vorenthalten der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung sanktioniert. Denn nach der Rechtsprechung des BGH muss ein Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge vorrangig vor allen anderen Verbindlichkeiten abführen. Dazu soll ein Unternehmer vor Fälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung eine Reihe von Maßnahmen ergreifen bzw. unterlassen. Missachtet ein Unternehmer diese Obliegenheiten, macht er sich nach der sog. Vorrangrechtsprechung dennoch strafbar. Der BGH begründet die extensive Auslegung des 266a Abs. 1 StGB unter Anwendung der Rechtsfigur der omissio libera in causa. Verfassungsrechtliche Grenzen werden kritisch beleuchtet und akzentuiert. Inhaltsverzeichnis Inhalt Vorwort 1. Teil: Einführung 2. Teil: Das Vorenthalten der Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers 3. Teil: Das Gesetzlichkeitsprinzip nach Art. 103 Abs. 2 GG als Grenze 4. Teil: Das Schuldprinzip nach Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 i.V.m Art. 20 Abs. 3 GG als Grenze 5. Teil: Die Grundrechte des Unternehmers als Grenze 6. Teil: Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis

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Verfassungsrechtliche Grenzen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit dargestellt am Beispiel der omissio libera in causa bei § 266a Abs. 1 StGB, Marco Schaum

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Verfassungsrechtliche Grenzen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit dargestellt am Beispiel der omissio libera in causa bei § 266a Abs. 1 StGB
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
164
ISBN13
9783631867358
Seria
Opis
Verfassungsrechtliche Grenzen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit dargestellt am Beispiel der Vorrangrechtsprechung des BGH unter Anwendung der omissio libera in causa bei 266a Abs. 1 StGB Eine weite Einschränkung erfährt unternehmerisches Handeln durch die Anwendung des Straftatbestandes des 266a Abs. 1 StGB, der das Vorenthalten der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung sanktioniert. Denn nach der Rechtsprechung des BGH muss ein Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge vorrangig vor allen anderen Verbindlichkeiten abführen. Dazu soll ein Unternehmer vor Fälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung eine Reihe von Maßnahmen ergreifen bzw. unterlassen. Missachtet ein Unternehmer diese Obliegenheiten, macht er sich nach der sog. Vorrangrechtsprechung dennoch strafbar. Der BGH begründet die extensive Auslegung des 266a Abs. 1 StGB unter Anwendung der Rechtsfigur der omissio libera in causa. Verfassungsrechtliche Grenzen werden kritisch beleuchtet und akzentuiert. Inhaltsverzeichnis Inhalt Vorwort 1. Teil: Einführung 2. Teil: Das Vorenthalten der Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers 3. Teil: Das Gesetzlichkeitsprinzip nach Art. 103 Abs. 2 GG als Grenze 4. Teil: Das Schuldprinzip nach Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 i.V.m Art. 20 Abs. 3 GG als Grenze 5. Teil: Die Grundrechte des Unternehmers als Grenze 6. Teil: Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis