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Eskalationsentscheidungen von Staatsführern in zwischenstaatlichen Konflikten

Ein Beitrag zur Erklärung konfrontativer Deutungsroutinen

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  • 350 stron
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Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 stellen sich viele die Frage nach den Beweggründen des russischen Staatsführers. Während die Forschung sich bereits mit diesem Thema beschäftigt hat, wird oft die Persönlichkeit des Führers unzureichend berücksichtigt. Sebastian Cujai untersucht, warum Staatsführer sich für die Eskalation zwischenstaatlicher Konflikte entscheiden. Ein zentraler, jedoch vernachlässigter Faktor ist die Deutung zwischenstaatlicher Beziehungen durch den Staatsführer. Der Autor schließt diese Lücke, indem er eine allgemeine, fallübergreifende Erklärung konfrontativer Deutungsroutinen induktiv generiert. Er analysiert sieben repräsentative Eskalationsentscheidungen und bezieht sowohl das situative Umfeld als auch die Persönlichkeiten der Staatsführer ein. Auf Grundlage dieser Analysen entwickelt Cujai einen theoretischen Ansatz, der die zentralen Deutungsschritte der Staatsführer vor einer Eskalationsentscheidung erklärt. Dies führt zu mehreren hypothetischen Deutungsroutinen, die ein umfassendes Verständnis des Entscheidungsprozesses eines Staatsführers im Vorfeld von Konflikteskalationen ermöglichen. Der Inhalt umfasst eine Einführung, neue Erwartungstheorien, das Forschungsdesign, leitende Vermutungen, empirische Untersuchungen, Theoriebildung, Schlussfolgerungen und eine Bibliographie.

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Eskalationsentscheidungen von Staatsführern in zwischenstaatlichen Konflikten, Sebastian Cujai

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Eskalationsentscheidungen von Staatsführern in zwischenstaatlichen Konflikten
Podtytuł
Ein Beitrag zur Erklärung konfrontativer Deutungsroutinen
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
350
ISBN13
9783658458744
Seria
Tagi
Opis
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 stellen sich viele die Frage nach den Beweggründen des russischen Staatsführers. Während die Forschung sich bereits mit diesem Thema beschäftigt hat, wird oft die Persönlichkeit des Führers unzureichend berücksichtigt. Sebastian Cujai untersucht, warum Staatsführer sich für die Eskalation zwischenstaatlicher Konflikte entscheiden. Ein zentraler, jedoch vernachlässigter Faktor ist die Deutung zwischenstaatlicher Beziehungen durch den Staatsführer. Der Autor schließt diese Lücke, indem er eine allgemeine, fallübergreifende Erklärung konfrontativer Deutungsroutinen induktiv generiert. Er analysiert sieben repräsentative Eskalationsentscheidungen und bezieht sowohl das situative Umfeld als auch die Persönlichkeiten der Staatsführer ein. Auf Grundlage dieser Analysen entwickelt Cujai einen theoretischen Ansatz, der die zentralen Deutungsschritte der Staatsführer vor einer Eskalationsentscheidung erklärt. Dies führt zu mehreren hypothetischen Deutungsroutinen, die ein umfassendes Verständnis des Entscheidungsprozesses eines Staatsführers im Vorfeld von Konflikteskalationen ermöglichen. Der Inhalt umfasst eine Einführung, neue Erwartungstheorien, das Forschungsdesign, leitende Vermutungen, empirische Untersuchungen, Theoriebildung, Schlussfolgerungen und eine Bibliographie.