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Empowerment-Workshops für Menschen mit Rassismuserfahrungen

Theoretische Überlegungen und biographisch-professionelles Wissen aus der Bildungspraxis

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Empowerment aus People-of-Color-Perspektive ist in der Bildungs- und Migrationsforschung in der BRD bislang unterrepräsentiert. Ziel der Empowerment-Arbeit ist es, People of Color als aktive Subjekte in der Bildungsarbeit zu positionieren und die oft unhinterfragten weißen Normalitätsvorstellungen im Bildungswesen zu hinterfragen, die häufig auf defizitorientierten, kulturalisierenden oder viktimisierenden Blickwinkeln basieren. Empowerment-Workshops, die von People of Color für People of Color angeboten werden, fokussieren die Themen und Erfahrungen von Menschen, die in Deutschland alltäglichen Rassismus erleben. Diese Dissertation untersucht, wie Bildungsarbeit gestaltet werden kann, die sich gezielt an Menschen mit Rassismuserfahrungen richtet. Dabei werden theoretische Grundlagen der Rassismuskritik um Erkenntnisse über Empowerment-Workshops ergänzt. Es wird erforscht, welche Bedingungen für den Erfolg von Bildungsangeboten für People of Color notwendig sind. Die Arbeit behandelt Aspekte wie Subjekt, Macht und Wissen, das Konzept von People of Color, die Rolle von Empowerment in der Bildungsarbeit, sowie die Herausforderungen und Grenzen von Empowerment-Arbeit. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass Anerkennung eine zentrale Bedingung für das Gelingen von Empowerment-Arbeit darstellt und dass Empowerment als Widerstandsstrategie gegen den rassistischen Alltag verstanden werden kann.

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Empowerment-Workshops für Menschen mit Rassismuserfahrungen, Maryam Mohseni

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Empowerment-Workshops für Menschen mit Rassismuserfahrungen
Podtytuł
Theoretische Überlegungen und biographisch-professionelles Wissen aus der Bildungspraxis
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
584
ISBN13
9783658310042
Seria
Tagi
Opis
Empowerment aus People-of-Color-Perspektive ist in der Bildungs- und Migrationsforschung in der BRD bislang unterrepräsentiert. Ziel der Empowerment-Arbeit ist es, People of Color als aktive Subjekte in der Bildungsarbeit zu positionieren und die oft unhinterfragten weißen Normalitätsvorstellungen im Bildungswesen zu hinterfragen, die häufig auf defizitorientierten, kulturalisierenden oder viktimisierenden Blickwinkeln basieren. Empowerment-Workshops, die von People of Color für People of Color angeboten werden, fokussieren die Themen und Erfahrungen von Menschen, die in Deutschland alltäglichen Rassismus erleben. Diese Dissertation untersucht, wie Bildungsarbeit gestaltet werden kann, die sich gezielt an Menschen mit Rassismuserfahrungen richtet. Dabei werden theoretische Grundlagen der Rassismuskritik um Erkenntnisse über Empowerment-Workshops ergänzt. Es wird erforscht, welche Bedingungen für den Erfolg von Bildungsangeboten für People of Color notwendig sind. Die Arbeit behandelt Aspekte wie Subjekt, Macht und Wissen, das Konzept von People of Color, die Rolle von Empowerment in der Bildungsarbeit, sowie die Herausforderungen und Grenzen von Empowerment-Arbeit. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass Anerkennung eine zentrale Bedingung für das Gelingen von Empowerment-Arbeit darstellt und dass Empowerment als Widerstandsstrategie gegen den rassistischen Alltag verstanden werden kann.