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Byzanzrezeption in der Allerheiligen-Hofkirche in München

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zitate aus verschiedenen Epochen verdeutlichen die außergewöhnliche Wirkung byzantinischer Kirchengebäude auf ihre Besucher. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts plante Ludwig I. von Bayern, eine Kirche nach byzantinischem Vorbild zu errichten. In dieser Zeit entwickelte sich der Historismus in Architektur und Kunst, der Stilelemente vergangener Epochen wiederverwendete und neu interpretierte. Ludwig Wamser sieht diese Rückentwicklung als Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Industrialisierung, die eine wachsende Arbeiterschicht hervorbrachte, die ein demokratisches System forderte. Herrscher ließen Gebäude errichten, die an Zeiten erinnerten, in denen eine Person, oft in Einklang mit der Kirche, allein herrschte. Ludwig I. entwickelte eine Vorliebe für den byzantinischen Stil, dessen Vorstellung damals stark von unserer heutigen abwich, da die Bauten des heutigen Griechenlands und der Türkei kaum bekannt waren. Hingegen waren die von Byzanz beeinflussten Bauten in Italien, wie die Capella Palatina in Palermo, bekannt. Ludwig I. besuchte diese Kirche 1823 zur Weihnachtsmesse, und die Wirkung der Mosaikausstattung und Kuppelgewölbe beeindruckte ihn nachhaltig. Leo von Klenze, sein späterer Hofarchitekt, beschrieb den gewaltigen Eindruck, de

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Byzanzrezeption in der Allerheiligen-Hofkirche in München, Lisa Wossal

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Rok wydania
2014
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(miękka)
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Tytuł
Byzanzrezeption in der Allerheiligen-Hofkirche in München
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
20
ISBN13
9783656699606
Seria
Opis
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zitate aus verschiedenen Epochen verdeutlichen die außergewöhnliche Wirkung byzantinischer Kirchengebäude auf ihre Besucher. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts plante Ludwig I. von Bayern, eine Kirche nach byzantinischem Vorbild zu errichten. In dieser Zeit entwickelte sich der Historismus in Architektur und Kunst, der Stilelemente vergangener Epochen wiederverwendete und neu interpretierte. Ludwig Wamser sieht diese Rückentwicklung als Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Industrialisierung, die eine wachsende Arbeiterschicht hervorbrachte, die ein demokratisches System forderte. Herrscher ließen Gebäude errichten, die an Zeiten erinnerten, in denen eine Person, oft in Einklang mit der Kirche, allein herrschte. Ludwig I. entwickelte eine Vorliebe für den byzantinischen Stil, dessen Vorstellung damals stark von unserer heutigen abwich, da die Bauten des heutigen Griechenlands und der Türkei kaum bekannt waren. Hingegen waren die von Byzanz beeinflussten Bauten in Italien, wie die Capella Palatina in Palermo, bekannt. Ludwig I. besuchte diese Kirche 1823 zur Weihnachtsmesse, und die Wirkung der Mosaikausstattung und Kuppelgewölbe beeindruckte ihn nachhaltig. Leo von Klenze, sein späterer Hofarchitekt, beschrieb den gewaltigen Eindruck, de