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Barfuß am Asphalt. Life is a Story - story.one

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  • 80 stron
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Schwerelos.So hätte sie das Gefühl beschrieben, hätte man sie danach gefragt. Ihre Gliedmaßen wurden von einer unsichtbaren Kraft nach oben getrieben. Es war, als hätte sich ein weicher Schleier um sie gelegt, der sie in die Höhe drückte. So sanft, dass man ihn bloß erahnen konnte. Doch er war da. Sie konnte nichts sehen. Trotzdem war es vor ihren Augen nicht dunkel. Sie konnte die Farbe nicht genau benennen. Noch nie zuvor hatte sie etwas dergleichen wahrgenommen. Am ehesten hätte sie es als ein sehr helles Gelb bezeichnet. Doch das war es nicht. Es glich eher einem Gefühl als einer Farbe. Es war, als könnte sie den Raum um sich wahrnehmen, obwohl sie nichts vor sich sah. Nichts, das sie hätte benennen können. Nichts, das sie spürte, außer den behutsamen Strom, der sie nach oben trieb. Und doch war alles da. Ihr war, als könnte sie nicht nur den Raum um sich spüren. Sie spürte die Zeit, wie sie an ihren Ohren vorbeizog. Wie ein blasses Rauschen, das sich durch den Raum bewegte.

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Barfuß am Asphalt. Life is a Story - story.one, Andrea Wessely Band Eins

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Barfuß am Asphalt. Life is a Story - story.one
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
80
ISBN13
9783710893933
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Schwerelos.So hätte sie das Gefühl beschrieben, hätte man sie danach gefragt. Ihre Gliedmaßen wurden von einer unsichtbaren Kraft nach oben getrieben. Es war, als hätte sich ein weicher Schleier um sie gelegt, der sie in die Höhe drückte. So sanft, dass man ihn bloß erahnen konnte. Doch er war da. Sie konnte nichts sehen. Trotzdem war es vor ihren Augen nicht dunkel. Sie konnte die Farbe nicht genau benennen. Noch nie zuvor hatte sie etwas dergleichen wahrgenommen. Am ehesten hätte sie es als ein sehr helles Gelb bezeichnet. Doch das war es nicht. Es glich eher einem Gefühl als einer Farbe. Es war, als könnte sie den Raum um sich wahrnehmen, obwohl sie nichts vor sich sah. Nichts, das sie hätte benennen können. Nichts, das sie spürte, außer den behutsamen Strom, der sie nach oben trieb. Und doch war alles da. Ihr war, als könnte sie nicht nur den Raum um sich spüren. Sie spürte die Zeit, wie sie an ihren Ohren vorbeizog. Wie ein blasses Rauschen, das sich durch den Raum bewegte.