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Wilhelm Unverzagt (1892-1971)

Archäologe in vier politischen Systemen

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Das Leben und Wirken Wilhelm Unverzagts spiegelt die Entwicklung der vor- und frühgeschichtlichen Archäologie sowie ein intensives halbes Jahrhundert deutscher Geschichte wider. Unverzagt agierte in vier politischen Systemen: als Student und Kulturgutschützer vor und im Ersten Weltkrieg, als Museumsdirektor in der Weimarer Republik und im Dritten Reich sowie als Direktor des Akademie-Instituts der DDR. Zudem erlebte er als Bewohner Westberlins nach dem Mauerbau ein fünftes System. Der Autor, der Unverzagt persönlich kannte und seine Karriere in einem von Unverzagt geprägten Umfeld begann, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema und hat im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde 200 Aktenordner durchforstet. Unverzagt, geboren in Wiesbaden als Sohn eines Kaufmanns und seiner Frau Elise, zog 1920 aus beruflichen Gründen nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod arbeitete. Dort prägte er das Museum für Vor- und Frühgeschichte, wehrte die Gleichschaltung durch den Anschluss an das SS Ahnenerbe ab und plante, realisierte und leitete das Akademie-Institut. Dabei stand er in engem Kontakt mit West und Ost.

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Wilhelm Unverzagt (1892-1971), Leube Achim

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wilhelm Unverzagt (1892-1971)
Podtytuł
Archäologe in vier politischen Systemen
Język
niemiecki
Wydawca
Leidorf
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
381
ISBN13
9783896465740
Seria
Opis
Das Leben und Wirken Wilhelm Unverzagts spiegelt die Entwicklung der vor- und frühgeschichtlichen Archäologie sowie ein intensives halbes Jahrhundert deutscher Geschichte wider. Unverzagt agierte in vier politischen Systemen: als Student und Kulturgutschützer vor und im Ersten Weltkrieg, als Museumsdirektor in der Weimarer Republik und im Dritten Reich sowie als Direktor des Akademie-Instituts der DDR. Zudem erlebte er als Bewohner Westberlins nach dem Mauerbau ein fünftes System. Der Autor, der Unverzagt persönlich kannte und seine Karriere in einem von Unverzagt geprägten Umfeld begann, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema und hat im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde 200 Aktenordner durchforstet. Unverzagt, geboren in Wiesbaden als Sohn eines Kaufmanns und seiner Frau Elise, zog 1920 aus beruflichen Gründen nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod arbeitete. Dort prägte er das Museum für Vor- und Frühgeschichte, wehrte die Gleichschaltung durch den Anschluss an das SS Ahnenerbe ab und plante, realisierte und leitete das Akademie-Institut. Dabei stand er in engem Kontakt mit West und Ost.