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Arrêts de règlement

Gerichtliche Gesetzgebung im frühneuzeitlichen Frankreich am Beispiel des Parlements de Provence

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  • 246 stron
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Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die arrêts de règlement der Parlements de Provence und deren Rolle als gerichtlich organisierte Gesetzgeber. Der Autor analysiert die überlieferten arrêts de règlement aus der Zeit von 1501 bis 1790 und untersucht deren Inhalte, Formen und Verfahren. Diese formellen Entscheidungen der Höchstgerichte Frankreichs gingen weit über die Funktion eines Gerichts hinaus, da sie allgemeinverbindliche Regeln für verschiedene Themen festlegten, oft ohne Bezug zu einem konkreten Verfahren. Der Widerspruch zur primären Rolle der Parlements als Gerichte kann nicht einfach durch die Vermengung von Gewalten im Ancien Régime erklärt werden. Der Band betrachtet die Parlements als aktive Gesetzgeber und bietet eine detaillierte Auswertung der arrêts de règlement. Die Themen umfassen die Beziehung zwischen Gesetzgebung und Rechtsprechung in der frühen Staatstheorie, die Rolle der Police im frühneuzeitlichen Frankreich sowie die überlieferten arrêts d'état. Der Autor beleuchtet die Inhalte, Form und Verfahren dieser wichtigen Rechtsakte und trägt somit zu einem tieferen Verständnis der Gesetzgebungsprozesse im Ancien Régime bei.

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Arrêts de règlement, Daniel Jordanov

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Arrêts de règlement
Podtytuł
Gerichtliche Gesetzgebung im frühneuzeitlichen Frankreich am Beispiel des Parlements de Provence
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
246
ISBN13
9783631823293
Seria
Opis
Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die arrêts de règlement der Parlements de Provence und deren Rolle als gerichtlich organisierte Gesetzgeber. Der Autor analysiert die überlieferten arrêts de règlement aus der Zeit von 1501 bis 1790 und untersucht deren Inhalte, Formen und Verfahren. Diese formellen Entscheidungen der Höchstgerichte Frankreichs gingen weit über die Funktion eines Gerichts hinaus, da sie allgemeinverbindliche Regeln für verschiedene Themen festlegten, oft ohne Bezug zu einem konkreten Verfahren. Der Widerspruch zur primären Rolle der Parlements als Gerichte kann nicht einfach durch die Vermengung von Gewalten im Ancien Régime erklärt werden. Der Band betrachtet die Parlements als aktive Gesetzgeber und bietet eine detaillierte Auswertung der arrêts de règlement. Die Themen umfassen die Beziehung zwischen Gesetzgebung und Rechtsprechung in der frühen Staatstheorie, die Rolle der Police im frühneuzeitlichen Frankreich sowie die überlieferten arrêts d'état. Der Autor beleuchtet die Inhalte, Form und Verfahren dieser wichtigen Rechtsakte und trägt somit zu einem tieferen Verständnis der Gesetzgebungsprozesse im Ancien Régime bei.