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Literaturtheoretische Kanonisierungspraktiken

Eine kultursoziologische Untersuchung am Beispiel der kritischen literaturtheoretischen und literaturhistoriographischen Arbeiten von Georg Lukács zwischen 1906 und 1938

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Der Band untersucht den Einfluss der Literaturtheorie auf die Kanonbildung, insbesondere durch die vormarxistische und marxistische Theorie von Georg Lukács. Dieser Einfluss zeigt sich in der Funktionalisierung literarischer Texte zur kulturellen Identitätsbildung, zur Rechtfertigung von Werten und zur Handlungsorientierung. Die Kanonisierung literarischer Werke reflektiert eine normative Anerkennung und verknüpft die Literaturtheorie mit der Gestaltung gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Die Untersuchung widmet sich der bislang unzureichend erforschten Rolle der Literaturtheorie in der Kanonbildung und verwendet eine kultursoziologische Methodik, die an Pierre Bourdieu und John Searle orientiert ist. Am Beispiel der Kanonisierungspraxis Lukács wird analysiert, wie dieser in drei historischen Kontexten Einfluss auf die Funktionalisierung des Literarischen und literarischer Texte ausübte. Die Themen des Inhaltsverzeichnisses umfassen Literaturtheorie, marxistische Literaturtheorie, Georg Lukács, Kanonisierung, Anerkennung, Kultursoziologie und verschiedene literarische Strömungen wie sozialistischen Realismus und Expressionismus.

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Literaturtheoretische Kanonisierungspraktiken, Dennis Wahl

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Rok wydania
2020
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(twarda)
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Tytuł
Literaturtheoretische Kanonisierungspraktiken
Podtytuł
Eine kultursoziologische Untersuchung am Beispiel der kritischen literaturtheoretischen und literaturhistoriographischen Arbeiten von Georg Lukács zwischen 1906 und 1938
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
374
ISBN13
9783631803615
Seria
Tagi
Opis
Der Band untersucht den Einfluss der Literaturtheorie auf die Kanonbildung, insbesondere durch die vormarxistische und marxistische Theorie von Georg Lukács. Dieser Einfluss zeigt sich in der Funktionalisierung literarischer Texte zur kulturellen Identitätsbildung, zur Rechtfertigung von Werten und zur Handlungsorientierung. Die Kanonisierung literarischer Werke reflektiert eine normative Anerkennung und verknüpft die Literaturtheorie mit der Gestaltung gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Die Untersuchung widmet sich der bislang unzureichend erforschten Rolle der Literaturtheorie in der Kanonbildung und verwendet eine kultursoziologische Methodik, die an Pierre Bourdieu und John Searle orientiert ist. Am Beispiel der Kanonisierungspraxis Lukács wird analysiert, wie dieser in drei historischen Kontexten Einfluss auf die Funktionalisierung des Literarischen und literarischer Texte ausübte. Die Themen des Inhaltsverzeichnisses umfassen Literaturtheorie, marxistische Literaturtheorie, Georg Lukács, Kanonisierung, Anerkennung, Kultursoziologie und verschiedene literarische Strömungen wie sozialistischen Realismus und Expressionismus.