
Achikar in Elephantine
Die aramäische Achikarkomposition im Kontext des perserzeitlichen Elephantine
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Die aramäische Achikarkomposition aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. ist die älteste bekannte Überlieferung eines weit verbreiteten literarischen Stoffs. Ann-Kristin Wigand geht vom Fundort Elephantine aus und fragt in der vorliegenden Studie nach der Funktion und Rezeption des aramäischen Weisheitstextes im perserzeitlichen Ägypten. Die Untersuchung der Textgestalt in Verbindung mit dem literarischen und soziohistorischen Kontext zeigt, dass der Text zur Legitimierung der persischen Fremdmacht gedient haben kann und zur Ausbildung von Beamten in einem multiethnisch geprägten Umfeld genutzt wurde. Zugleich hat die aramäische Achikarkomposition Teil an einem regen literarischen Austausch zwischen aramäischer und demotischer Literatur in der Spätzeit. Die Autorin argumentiert, dass die Achikarkomposition dabei im Punkt der eingeforderten Loyalität zum Fremdherrscher als Gegenerzählung zu den demotischen Erzählungen gelesen werden kann.
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Achikar in Elephantine, Ann-Kristin Wigand
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Achikar in Elephantine
- Podtytuł
- Die aramäische Achikarkomposition im Kontext des perserzeitlichen Elephantine
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ann-Kristin Wigand
- Wydawca
- Mohr Siebeck
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 268
- ISBN13
- 9783161610219
- Seria
- Kategorie
- Ocena
- 4 z 5
- Opis
- Die aramäische Achikarkomposition aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. ist die älteste bekannte Überlieferung eines weit verbreiteten literarischen Stoffs. Ann-Kristin Wigand geht vom Fundort Elephantine aus und fragt in der vorliegenden Studie nach der Funktion und Rezeption des aramäischen Weisheitstextes im perserzeitlichen Ägypten. Die Untersuchung der Textgestalt in Verbindung mit dem literarischen und soziohistorischen Kontext zeigt, dass der Text zur Legitimierung der persischen Fremdmacht gedient haben kann und zur Ausbildung von Beamten in einem multiethnisch geprägten Umfeld genutzt wurde. Zugleich hat die aramäische Achikarkomposition Teil an einem regen literarischen Austausch zwischen aramäischer und demotischer Literatur in der Spätzeit. Die Autorin argumentiert, dass die Achikarkomposition dabei im Punkt der eingeforderten Loyalität zum Fremdherrscher als Gegenerzählung zu den demotischen Erzählungen gelesen werden kann.