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Recht und Intertextualität im Buch Ruth

Subtile Diskussion um die Ehe mit einer Moabiterin

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Wozu wurde das Ruthbuch verfasst? Die alte Frage aus dem Midrasch polarisiert die Forschung bis heute. Umstritten ist vor allem, ob sich das Buch kritisch in der nachexilischen Mischehendiskussion positioniert. Deborah Storek rückt dazu die Rechtsdarstellung und intertextuellen Anspielungen in den Blick. Die rechtlichen Besonderheiten des Ruthbuchs werden als narrative Umgestaltung von bekannten Bräuchen und Texten untersucht. Während Ruth 4 aus dem Leviratsgesetz Dtn 25,5-10 zitiert und das Gesetz als Vorlage nutzt, beruht die Gestaltung der Lösung nicht auf Lev 25, sondern auf der lebensweltlichen Relevanz der Löserinstitution. Dieser Familienbrauch bezieht gezielt eine Fremde ein. Auch intertextuelle Anspielungen zeigen eine Diskussion der Ehe. Mithilfe einer literaturwissenschaftlich fundierten Methodik weist die Autorin manche bisher behaupteten Textbezüge zurück und untersucht andere näher.

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Recht und Intertextualität im Buch Ruth, Deborah Storek

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Recht und Intertextualität im Buch Ruth
Podtytuł
Subtile Diskussion um die Ehe mit einer Moabiterin
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
420
ISBN13
9783161620423
Seria
Tagi
Opis
Wozu wurde das Ruthbuch verfasst? Die alte Frage aus dem Midrasch polarisiert die Forschung bis heute. Umstritten ist vor allem, ob sich das Buch kritisch in der nachexilischen Mischehendiskussion positioniert. Deborah Storek rückt dazu die Rechtsdarstellung und intertextuellen Anspielungen in den Blick. Die rechtlichen Besonderheiten des Ruthbuchs werden als narrative Umgestaltung von bekannten Bräuchen und Texten untersucht. Während Ruth 4 aus dem Leviratsgesetz Dtn 25,5-10 zitiert und das Gesetz als Vorlage nutzt, beruht die Gestaltung der Lösung nicht auf Lev 25, sondern auf der lebensweltlichen Relevanz der Löserinstitution. Dieser Familienbrauch bezieht gezielt eine Fremde ein. Auch intertextuelle Anspielungen zeigen eine Diskussion der Ehe. Mithilfe einer literaturwissenschaftlich fundierten Methodik weist die Autorin manche bisher behaupteten Textbezüge zurück und untersucht andere näher.