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Wahrheit im Strafprozess

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  • 446 stron
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Der Autor untersucht, ob im Strafprozess ein Prinzip der Erforschung »materieller Wahrheit« herrscht und was unter Wahrheit zu verstehen ist. Er kritisiert gängige Annahmen zur »materiellen Wahrheit« und plädiert für ein pragmatistisches Verständnis von Wahrheit im Strafprozess. Zentrale Fragen sind, ob im Strafprozess ein oberstes Prinzip der Erforschung »materieller Wahrheit« existiert oder ob diese Formel eine andere Funktion hat. Der Autor analysiert den historischen Diskurs um die Prinzipien des Strafverfahrens und die Rolle der »materiellen Wahrheit« in der Rechtsprechung. Er zieht erkenntnistheoretische Ansätze heran, die bisher wenig Beachtung fanden, und zeigt, dass die »materielle Wahrheit« oft vage und flexibel ist. Die häufigsten philosophischen Positionen führen zu ernüchternden Ergebnissen. Der Autor plädiert für ein bescheideneres Verständnis von Wahrheit, das auf pragmatistischen Ansätzen basiert. Der Inhalt umfasst die Entwicklung des Wahrheitsbegriffs in der strafrechtswissenschaftlichen Literatur, Gesetzgebung und Rechtsprechung von der Aufklärung bis zur Nachkriegszeit sowie eine Auseinandersetzung mit verschiedenen philosophischen Wahrheitstheorien, darunter Korrespondenz-, Konsens-, Kohärenz- und pragmatische Theorien.

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Wahrheit im Strafprozess, Sebastian Seel

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wahrheit im Strafprozess
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
446
ISBN13
9783428181711
Seria
Opis
Der Autor untersucht, ob im Strafprozess ein Prinzip der Erforschung »materieller Wahrheit« herrscht und was unter Wahrheit zu verstehen ist. Er kritisiert gängige Annahmen zur »materiellen Wahrheit« und plädiert für ein pragmatistisches Verständnis von Wahrheit im Strafprozess. Zentrale Fragen sind, ob im Strafprozess ein oberstes Prinzip der Erforschung »materieller Wahrheit« existiert oder ob diese Formel eine andere Funktion hat. Der Autor analysiert den historischen Diskurs um die Prinzipien des Strafverfahrens und die Rolle der »materiellen Wahrheit« in der Rechtsprechung. Er zieht erkenntnistheoretische Ansätze heran, die bisher wenig Beachtung fanden, und zeigt, dass die »materielle Wahrheit« oft vage und flexibel ist. Die häufigsten philosophischen Positionen führen zu ernüchternden Ergebnissen. Der Autor plädiert für ein bescheideneres Verständnis von Wahrheit, das auf pragmatistischen Ansätzen basiert. Der Inhalt umfasst die Entwicklung des Wahrheitsbegriffs in der strafrechtswissenschaftlichen Literatur, Gesetzgebung und Rechtsprechung von der Aufklärung bis zur Nachkriegszeit sowie eine Auseinandersetzung mit verschiedenen philosophischen Wahrheitstheorien, darunter Korrespondenz-, Konsens-, Kohärenz- und pragmatische Theorien.