Bookbot

Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie

Band 2: Die systematische Bearbeitung von Bedeutsamkeitsdimensionen bei Paul Ricoeur

Parametry

  • 520 stron
  • 19 godzin czytania

Więcej o książce

Religiöse Symbolwelten wollen nicht nur etwas bedeuten oder etwas bezeichnen, sondern sie erheben den Anspruch, bedeutsam zu sein, indem sie zwar der Deutung bedürfen, gleichzeitig aber als Sinnüberschuss Interesse wecken und "zu denken geben", wie Ricoeur im Anschluss an Kant sagt. Ricoeur setzt sich zur Beantwortung dieser Frage nach Bedeutsamkeit nicht nur mit hermeneutischen, sondern auch psychoanalytischen Symboltheorien auseinander und entwirft in Auseinandersetzung mit Ansätzen sprachanalytischer Philosophie eine Metapherntheorie, die analysiert, wie aus offensichtlich paradoxen Prädikationen dennoch ein neuartiger Sinn entstehen kann. Seine Erzähltheorie schließlich unterscheidet einen Ausgangskontext (Mimesis I) von der eigentlichen Textwelt (Mimesis II) und einer nach der Lektüre neu konfigurierten Welt des Lesers (Mimesis III). Sollen Symbolwelten bedeutsam sein, müssen sie wichtige Aspekte des Selbst- und Weltverhältnisses so neu bestimmen, ja konstituieren, dass sie dennoch als Artikulationen des Eigenen aufgefasst werden können. Bedeutsamkeit erweist sich somit als Konstellationseffekt. Symbolwelten sind nicht bereits für sich bedeutsam, sondern sie werden es unter bestimmten Kontextbedingungen und mit bestimmten Folgen.

Zakup książki

Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie, Jens Trusheim

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie
Podtytuł
Band 2: Die systematische Bearbeitung von Bedeutsamkeitsdimensionen bei Paul Ricoeur
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
520
ISBN13
9783111058245
Seria
Tagi
Opis
Religiöse Symbolwelten wollen nicht nur etwas bedeuten oder etwas bezeichnen, sondern sie erheben den Anspruch, bedeutsam zu sein, indem sie zwar der Deutung bedürfen, gleichzeitig aber als Sinnüberschuss Interesse wecken und "zu denken geben", wie Ricoeur im Anschluss an Kant sagt. Ricoeur setzt sich zur Beantwortung dieser Frage nach Bedeutsamkeit nicht nur mit hermeneutischen, sondern auch psychoanalytischen Symboltheorien auseinander und entwirft in Auseinandersetzung mit Ansätzen sprachanalytischer Philosophie eine Metapherntheorie, die analysiert, wie aus offensichtlich paradoxen Prädikationen dennoch ein neuartiger Sinn entstehen kann. Seine Erzähltheorie schließlich unterscheidet einen Ausgangskontext (Mimesis I) von der eigentlichen Textwelt (Mimesis II) und einer nach der Lektüre neu konfigurierten Welt des Lesers (Mimesis III). Sollen Symbolwelten bedeutsam sein, müssen sie wichtige Aspekte des Selbst- und Weltverhältnisses so neu bestimmen, ja konstituieren, dass sie dennoch als Artikulationen des Eigenen aufgefasst werden können. Bedeutsamkeit erweist sich somit als Konstellationseffekt. Symbolwelten sind nicht bereits für sich bedeutsam, sondern sie werden es unter bestimmten Kontextbedingungen und mit bestimmten Folgen.