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"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre"

Hölderlins Poetik des 'Ereignisses'

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  • 206 stron
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In Hölderlins Texten spielt der Zustand, in dem alles eins ist, eine große Rolle. Diese 'ursprüngliche Einheit' wird in dieser Arbeit als 'Ereignis' verstanden. In der 'Ereignishaftigkeit' der 'ursprünglichen Einheit' zeigen sich drei Aspekte. Der erste Aspekt ist die Zeitlichkeit. Das 'Ereignis' im Sinne vom 'Sich-Ereignen' ist ein Prozess, der in einem Augenblick vergeht und nur als schon Vergangenes oder als noch nicht Geschehenes verstanden werden kann. Der zweite Aspekt ist die Unkontrollierbarkeit für die Menschen. Hölderlins Texten liegt der Gedanke zugrunde, dass sich die Annäherung an die 'ursprüngliche Einheit' ereignet, indem das Außermenschliche ins Menschliche eintritt und sich mit dem Menschlichen vereinigt. Der dritte Aspekt ist die körperliche Wirkung, die durch das Eintreten des Außermenschlichen auf die Menschen ausgeübt wird. Durch diese 'Ereignishaftigkeit' stellt Hölderlins Poetik des 'Ereignisses' die 'ursprüngliche Einheit' mittelbar dar.

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"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre", Hideya Hayashi

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre"
Podtytuł
Hölderlins Poetik des 'Ereignisses'
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
206
ISBN13
9783487162478
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
In Hölderlins Texten spielt der Zustand, in dem alles eins ist, eine große Rolle. Diese 'ursprüngliche Einheit' wird in dieser Arbeit als 'Ereignis' verstanden. In der 'Ereignishaftigkeit' der 'ursprünglichen Einheit' zeigen sich drei Aspekte. Der erste Aspekt ist die Zeitlichkeit. Das 'Ereignis' im Sinne vom 'Sich-Ereignen' ist ein Prozess, der in einem Augenblick vergeht und nur als schon Vergangenes oder als noch nicht Geschehenes verstanden werden kann. Der zweite Aspekt ist die Unkontrollierbarkeit für die Menschen. Hölderlins Texten liegt der Gedanke zugrunde, dass sich die Annäherung an die 'ursprüngliche Einheit' ereignet, indem das Außermenschliche ins Menschliche eintritt und sich mit dem Menschlichen vereinigt. Der dritte Aspekt ist die körperliche Wirkung, die durch das Eintreten des Außermenschlichen auf die Menschen ausgeübt wird. Durch diese 'Ereignishaftigkeit' stellt Hölderlins Poetik des 'Ereignisses' die 'ursprüngliche Einheit' mittelbar dar.