Bookbot

Tatsachendisposition im Zivilprozess.

Eine Untersuchung über die prozessuale Umgehung zwingenden materiellen Rechts.

Parametry

  • 291 stron
  • 11 godzin czytania

Więcej o książce

Wann ist ein Zivilgericht an unwahren Tatsachenvortrag der Parteien gebunden? Diese Arbeit untersucht einen Fall des Kammergerichts, in dem die Parteien eines Werkvertrags anscheinend wahrheitswidrig behaupteten, keine gegen § 134 BGB verstoßende Ohne-Rechnung-Abrede getroffen zu haben. Der Autor analysiert die Kodifikationsgeschichte des 19. Jahrhunderts und das Unionsrecht, um die prozessualen Vehikel einer Tatsachendisposition hinsichtlich ihrer dogmatischen Legitimation und Wirksamkeitsvoraussetzungen zu beleuchten. Er argumentiert gegen die herrschende Meinung und plädiert für eine punktuelle Kongruenz von gerichtlichem und rechtsgeschäftlichem Geständnisrecht. Die Bindung des Zivilgerichts an unwahren Tatsachenvortrag hängt demnach davon ab, ob ein entsprechendes außergerichtliches 'disponierendes' Geständnis materiell-rechtlich wirksam wäre, solange das Zivilprozessrecht keine 'lex specialis' enthält. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die von der zivilprozessrechtlichen Perspektive über die materiell-rechtliche Deutung von Tatsachendispositionen bis hin zu Prozesshandlungen und deren Anforderungen reichen. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und durch Fallbeispiele, insbesondere zum Verbraucherwiderrufsrecht, ergänzt.

Zakup książki

Tatsachendisposition im Zivilprozess., Wenzel Kiehne

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Tatsachendisposition im Zivilprozess.
Podtytuł
Eine Untersuchung über die prozessuale Umgehung zwingenden materiellen Rechts.
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
291
ISBN13
9783428190799
Seria
Opis
Wann ist ein Zivilgericht an unwahren Tatsachenvortrag der Parteien gebunden? Diese Arbeit untersucht einen Fall des Kammergerichts, in dem die Parteien eines Werkvertrags anscheinend wahrheitswidrig behaupteten, keine gegen § 134 BGB verstoßende Ohne-Rechnung-Abrede getroffen zu haben. Der Autor analysiert die Kodifikationsgeschichte des 19. Jahrhunderts und das Unionsrecht, um die prozessualen Vehikel einer Tatsachendisposition hinsichtlich ihrer dogmatischen Legitimation und Wirksamkeitsvoraussetzungen zu beleuchten. Er argumentiert gegen die herrschende Meinung und plädiert für eine punktuelle Kongruenz von gerichtlichem und rechtsgeschäftlichem Geständnisrecht. Die Bindung des Zivilgerichts an unwahren Tatsachenvortrag hängt demnach davon ab, ob ein entsprechendes außergerichtliches 'disponierendes' Geständnis materiell-rechtlich wirksam wäre, solange das Zivilprozessrecht keine 'lex specialis' enthält. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die von der zivilprozessrechtlichen Perspektive über die materiell-rechtliche Deutung von Tatsachendispositionen bis hin zu Prozesshandlungen und deren Anforderungen reichen. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und durch Fallbeispiele, insbesondere zum Verbraucherwiderrufsrecht, ergänzt.