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Zwischen Erinnerung und Heilsvermittlung

Visualität und Medialität der mittelalterlichen Pilgerzeichen aus Aachen und Canterbury

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  • 376 stron
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Die spezifische Medialität und Bildwirkung mittelalterlicher Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury vermittelten die Authentizität und Autorität des Wallfahrtsortes, aktivierten die Heiligenmemoria und stimulierten als devotionale Objekte die Heilsvermittlung und Andacht ihrer Betrachter. Mittelalterliche Pilgerzeichen waren zwar ein Massenprodukt, entwickelten jedoch mitunter komplexe Bildstrukturen und Wirkungsweisen. Die Arbeit untersucht exemplarisch anhand von Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury, wie ihre visuelle Gestaltung und Medialität ihre vielschichtigen Funktionen unterstützen, die über die eines Erinnerungszeichens an die Wallfahrt weit hinausreichten. Nicht zuletzt konnten Pilgerzeichen die Andacht unterstützen und eine sichtbare und greifbare Heilsvermittlung leisten. Einem historisch bildwissenschaftlichen Ansatz verpflichtet, werden Bezüge zum ortsspezifischen Wallfahrtskult, zur liturgischen Ausstattung, zu anderen kleinformatigen Bildmedien und dem Pilgerkörper diskutiert. Inhaltsverzeichnis Untersuchung der Bildwirkung und Medialität mittelalterlicher Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury - im Kontext von Reliquien - Wallfahrtskult kleiner Bildmedien und Reproduktionsmedien - Vermittlung von Authentizität, Autorität, Heilspräsenz - Erinnerungs- und Andachtsstimulation

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Zwischen Erinnerung und Heilsvermittlung, Carolin Rinn

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zwischen Erinnerung und Heilsvermittlung
Podtytuł
Visualität und Medialität der mittelalterlichen Pilgerzeichen aus Aachen und Canterbury
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
376
ISBN13
9783631829370
Seria
Opis
Die spezifische Medialität und Bildwirkung mittelalterlicher Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury vermittelten die Authentizität und Autorität des Wallfahrtsortes, aktivierten die Heiligenmemoria und stimulierten als devotionale Objekte die Heilsvermittlung und Andacht ihrer Betrachter. Mittelalterliche Pilgerzeichen waren zwar ein Massenprodukt, entwickelten jedoch mitunter komplexe Bildstrukturen und Wirkungsweisen. Die Arbeit untersucht exemplarisch anhand von Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury, wie ihre visuelle Gestaltung und Medialität ihre vielschichtigen Funktionen unterstützen, die über die eines Erinnerungszeichens an die Wallfahrt weit hinausreichten. Nicht zuletzt konnten Pilgerzeichen die Andacht unterstützen und eine sichtbare und greifbare Heilsvermittlung leisten. Einem historisch bildwissenschaftlichen Ansatz verpflichtet, werden Bezüge zum ortsspezifischen Wallfahrtskult, zur liturgischen Ausstattung, zu anderen kleinformatigen Bildmedien und dem Pilgerkörper diskutiert. Inhaltsverzeichnis Untersuchung der Bildwirkung und Medialität mittelalterlicher Pilgerzeichen und -ampullen aus Aachen und Canterbury - im Kontext von Reliquien - Wallfahrtskult kleiner Bildmedien und Reproduktionsmedien - Vermittlung von Authentizität, Autorität, Heilspräsenz - Erinnerungs- und Andachtsstimulation