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Das Papsttum im siebten Jahrhundert

Eine Untersuchung päpstlicher Repräsentationsprozesse anhand schriftlicher und bildlicher Quellen

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Das siebte Jahrhundert ist eine Zeit des Umbruchs: Neben den Konfrontationen des Papstes mit Kaiser und Patriarch in Konstantinopel in der letzten christologischen Auseinandersetzung spürt man auch in Rom durch die Ankunft vieler Migranten die Auswirkungen der zunehmend instabilen politischen Situation im Osten des Reiches. Der Papst wird heutzutage selbstverständlich als das Oberhaupt der katholischen Weltkirche verstanden. Dies war nicht immer so: Die päpstliche Forderung nach Macht, nicht selten mit massiver Polemik verbunden, spiegelte sich bereits früh in schriftlichen Quellen sowie im römischen Stadtbild wider. Diese Arbeit analysiert die kommunikativen Repräsentationsprozesse des Papsttums im siebten Jahrhundert und die positive oder auch negative Rezeption des dadurch artikulierten Machtanspruchs. Untersuchungsgegenstand sind schriftliche und bildhafte Quellen aus den Jahren 604 bis 715, die Zeit nach dem Pontifikat von Papst Gregor I. bis zum Ende des Pontifikats von Papst Konstantin I. Während dieser Zeit kann eine Verschärfung der Konkurrenz zu Konstantinopel sowie die Akzeptanz der päpstlichen Machtansprüche über den Westen hinaus dargestellt werden.

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Das Papsttum im siebten Jahrhundert, Friederike Bäumer

Język
Rok wydania
2024
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(twarda)
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Tytuł
Das Papsttum im siebten Jahrhundert
Podtytuł
Eine Untersuchung päpstlicher Repräsentationsprozesse anhand schriftlicher und bildlicher Quellen
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
524
ISBN13
9783111388960
Seria
Tagi
Opis
Das siebte Jahrhundert ist eine Zeit des Umbruchs: Neben den Konfrontationen des Papstes mit Kaiser und Patriarch in Konstantinopel in der letzten christologischen Auseinandersetzung spürt man auch in Rom durch die Ankunft vieler Migranten die Auswirkungen der zunehmend instabilen politischen Situation im Osten des Reiches. Der Papst wird heutzutage selbstverständlich als das Oberhaupt der katholischen Weltkirche verstanden. Dies war nicht immer so: Die päpstliche Forderung nach Macht, nicht selten mit massiver Polemik verbunden, spiegelte sich bereits früh in schriftlichen Quellen sowie im römischen Stadtbild wider. Diese Arbeit analysiert die kommunikativen Repräsentationsprozesse des Papsttums im siebten Jahrhundert und die positive oder auch negative Rezeption des dadurch artikulierten Machtanspruchs. Untersuchungsgegenstand sind schriftliche und bildhafte Quellen aus den Jahren 604 bis 715, die Zeit nach dem Pontifikat von Papst Gregor I. bis zum Ende des Pontifikats von Papst Konstantin I. Während dieser Zeit kann eine Verschärfung der Konkurrenz zu Konstantinopel sowie die Akzeptanz der päpstlichen Machtansprüche über den Westen hinaus dargestellt werden.