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Das Congoverbrechen

Aus dem Englischen übersetzt von C. Abel-Musgrave

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  • 192 strony
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In England betrachten viele das Verbrechen, das König Leopold von Belgien und seine Anhänger im Kongo begangen haben, als das größte in der Menschheitsgeschichte. Diese Ansicht teile ich zutiefst. Zuvor gab es Landraub wie den durch die Normannen oder die Engländer in Irland und Massaker wie die der Spanier an Südamerikanern. Doch nie zuvor geschahen Landraub und Massaker unter dem Deckmantel der Philanthropie und aus niedersten kommerziellen Motiven. Diese Grausamkeit und Heuchelei machen das Verbrechen so entsetzlich und beispiellos. Die Zeugen kommen aus verschiedenen Ländern, was einen Irrtum über die Fakten unmöglich macht. Britische Konsuln wie Casement, Thesiger, Mitchell und Armstrong beschreiben die Fakten detailliert. Auch Franzosen wie Pierre Mille und Félicien Challaye haben zu diesem Thema geschrieben, ebenso Missionare aus vielen Erdteilen. Die italienische Regierung weigerte sich, Offiziere für diese Henkersarbeit abzustellen, und der Bericht der belgischen Kommission wurde unterdrückt, da die Beweise zu schrecklich waren. Unbestechliche Fotografien belegen die grausamen Folterungen, die gegen hilflose Menschen angewendet wurden. Eine Prüfung dieser Informationsquellen zeigt, dass der menschliche Einfallsreichtum keine groteskere oder obszönere Folter erfinden kann.

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Das Congoverbrechen, Arthur Conan Doyle

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Congoverbrechen
Podtytuł
Aus dem Englischen übersetzt von C. Abel-Musgrave
Język
niemiecki
Wydawca
Boer
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN13
9783966621304
Seria
Tagi
Opis
In England betrachten viele das Verbrechen, das König Leopold von Belgien und seine Anhänger im Kongo begangen haben, als das größte in der Menschheitsgeschichte. Diese Ansicht teile ich zutiefst. Zuvor gab es Landraub wie den durch die Normannen oder die Engländer in Irland und Massaker wie die der Spanier an Südamerikanern. Doch nie zuvor geschahen Landraub und Massaker unter dem Deckmantel der Philanthropie und aus niedersten kommerziellen Motiven. Diese Grausamkeit und Heuchelei machen das Verbrechen so entsetzlich und beispiellos. Die Zeugen kommen aus verschiedenen Ländern, was einen Irrtum über die Fakten unmöglich macht. Britische Konsuln wie Casement, Thesiger, Mitchell und Armstrong beschreiben die Fakten detailliert. Auch Franzosen wie Pierre Mille und Félicien Challaye haben zu diesem Thema geschrieben, ebenso Missionare aus vielen Erdteilen. Die italienische Regierung weigerte sich, Offiziere für diese Henkersarbeit abzustellen, und der Bericht der belgischen Kommission wurde unterdrückt, da die Beweise zu schrecklich waren. Unbestechliche Fotografien belegen die grausamen Folterungen, die gegen hilflose Menschen angewendet wurden. Eine Prüfung dieser Informationsquellen zeigt, dass der menschliche Einfallsreichtum keine groteskere oder obszönere Folter erfinden kann.