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"Es ziemt sich nicht, Ihnen die Hand zu reichen!"

Grenzen des Miteinander - Bekennende Kirche gegen Deutsche Christen in Berlin-Lichterfelde

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Peter Petersen aus Leck und Dr. Wilhelm Antonowitz aus Tilsit waren Pfarrer in Berlin-Lichterfelde. Sie wohnten in demselben Haus und begegneten einander täglich. Sie teilten Erfahrungen: Erster Weltkrieg, Ende des Kaiserreiches, die Zeit der Weimarer Republik mit all ihren Problemen. Auch ihre Art, Menschen anzusprechen, war ähnlich.Antonowitz aber sieht im Nationalsozialismus die Zukunft Deutschlands und will, dass evangelische Kirche sich ihm anpasst. Petersen dagegen beharrt auf Schrift und Bekenntnis als Kompass der Kirche und lehnt jede Einmischung staatlicher Stellen oder Ideologien ab. Die Differenzen sind so grundsätzlich, dass Petersen sich weigert, Antonowitz auch nur die Hand zum Gruß zu reichen. Vor dem Hintergrund erstorbener Gespräche und aufgekündigter Gemeinschaft in unseren Tagen fragt dieses Buch nach Ursachen des Schweigens und danach, wie man trotz Differenzen im Gespräch bleiben kann. Es geht Lebenswegen und Lebenserfahrungen der Protagonisten nach und fragt, um welchen Preis das Leitungsgremium der Gemeinde die Spaltung der Gemeinde hätte verhindern können. Am Ende stellt es Leserinnen und Leser vor die Frage, ob wir die moralisch richtige "Haltung" so wichtig nehmen, dass jedes Gespräch mit Menschen anderer Einstellung als Anfrage an die eigene Haltung gesehen und vermieden wird.

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"Es ziemt sich nicht, Ihnen die Hand zu reichen!", Martin Ost

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Rok wydania
2024
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(miękka)
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Tytuł
"Es ziemt sich nicht, Ihnen die Hand zu reichen!"
Podtytuł
Grenzen des Miteinander - Bekennende Kirche gegen Deutsche Christen in Berlin-Lichterfelde
Język
niemiecki
Autorzy
Martin Ost
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
308
ISBN13
9783927043893
Seria
Tagi
Opis
Peter Petersen aus Leck und Dr. Wilhelm Antonowitz aus Tilsit waren Pfarrer in Berlin-Lichterfelde. Sie wohnten in demselben Haus und begegneten einander täglich. Sie teilten Erfahrungen: Erster Weltkrieg, Ende des Kaiserreiches, die Zeit der Weimarer Republik mit all ihren Problemen. Auch ihre Art, Menschen anzusprechen, war ähnlich.Antonowitz aber sieht im Nationalsozialismus die Zukunft Deutschlands und will, dass evangelische Kirche sich ihm anpasst. Petersen dagegen beharrt auf Schrift und Bekenntnis als Kompass der Kirche und lehnt jede Einmischung staatlicher Stellen oder Ideologien ab. Die Differenzen sind so grundsätzlich, dass Petersen sich weigert, Antonowitz auch nur die Hand zum Gruß zu reichen. Vor dem Hintergrund erstorbener Gespräche und aufgekündigter Gemeinschaft in unseren Tagen fragt dieses Buch nach Ursachen des Schweigens und danach, wie man trotz Differenzen im Gespräch bleiben kann. Es geht Lebenswegen und Lebenserfahrungen der Protagonisten nach und fragt, um welchen Preis das Leitungsgremium der Gemeinde die Spaltung der Gemeinde hätte verhindern können. Am Ende stellt es Leserinnen und Leser vor die Frage, ob wir die moralisch richtige "Haltung" so wichtig nehmen, dass jedes Gespräch mit Menschen anderer Einstellung als Anfrage an die eigene Haltung gesehen und vermieden wird.