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Moreno und die Bühne der Anerkennung

Philosophische Aspekte der psychodramatischen Handlungspraxis

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  • 272 strony
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Jacob Levi Moreno war vor allem ein Praktiker und Dramaturg, der keine eigene Philosophie formulierte, obwohl der Begriff „Morenos Philosophie“ verwendet wird. Im Gegensatz zur Psychoanalyse entwickelte er keine Krankheitslehre oder klinische Theorie. Diese interdisziplinäre Studie schließt diese theoretische Lücke, indem sie die intersubjektiven Erfahrungen der psychodramatischen Praxis durch die Linse der aktuellen Anerkennungsphilosophie betrachtet. Der Begriff der Anerkennung wird als ethische Dimension im therapeutischen Kontext des Psychodramas interpretiert. Psychodrama fungiert als Bühne der Anerkennung, wo das Bedürfnis nach Selbstinszenierung Ausdruck findet und die Teilnehmenden Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl erfahren können. Der Rollentausch wird als Praxis der gegenseitigen Anerkennung verstanden, die gesellschaftlichen Verdinglichungen entgegenwirkt und das Verständnis für Andersartigkeit fördert. Die Interaktion auf der Bühne und das psychodramatische Sharing sind Formen der Anerkennung, die philosophisch erläutert werden. Diese Arbeit bietet eine umfassende Darstellung der philosophischen Konzepte, die Psychodrama und Soziometrie zugrunde liegen, und schließt mit einem Fallbeispiel das theoretische Desiderat Morenos. Zudem liefert der Band eine aktuelle Einführung in die Theorie und Praxis des Psychodramas.

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Moreno und die Bühne der Anerkennung, Sebastian Verbeek

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Moreno und die Bühne der Anerkennung
Podtytuł
Philosophische Aspekte der psychodramatischen Handlungspraxis
Język
niemiecki
Wydawca
EHP
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN13
9783897971219
Seria
Opis
Jacob Levi Moreno war vor allem ein Praktiker und Dramaturg, der keine eigene Philosophie formulierte, obwohl der Begriff „Morenos Philosophie“ verwendet wird. Im Gegensatz zur Psychoanalyse entwickelte er keine Krankheitslehre oder klinische Theorie. Diese interdisziplinäre Studie schließt diese theoretische Lücke, indem sie die intersubjektiven Erfahrungen der psychodramatischen Praxis durch die Linse der aktuellen Anerkennungsphilosophie betrachtet. Der Begriff der Anerkennung wird als ethische Dimension im therapeutischen Kontext des Psychodramas interpretiert. Psychodrama fungiert als Bühne der Anerkennung, wo das Bedürfnis nach Selbstinszenierung Ausdruck findet und die Teilnehmenden Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl erfahren können. Der Rollentausch wird als Praxis der gegenseitigen Anerkennung verstanden, die gesellschaftlichen Verdinglichungen entgegenwirkt und das Verständnis für Andersartigkeit fördert. Die Interaktion auf der Bühne und das psychodramatische Sharing sind Formen der Anerkennung, die philosophisch erläutert werden. Diese Arbeit bietet eine umfassende Darstellung der philosophischen Konzepte, die Psychodrama und Soziometrie zugrunde liegen, und schließt mit einem Fallbeispiel das theoretische Desiderat Morenos. Zudem liefert der Band eine aktuelle Einführung in die Theorie und Praxis des Psychodramas.