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"Menschen in weißen Kitteln"

Der staatliche Gesundheitsdienst der Volksrepublik Polen in den 1950er und 60er Jahren. DE

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Der Gesundheitsdienst in der Volksrepublik Polen war eines der zentralen politischen Großprojekte, das die Vorzüge des sozialistischen Systems demonstrieren sollte. Die Beschäftigten in Krankenhäusern und Ambulatorien, die "Menschen in weißen Kitteln", sollten nicht nur als "Gesundheitsingenieure" fungieren, sondern auch die sozialistischen Ideale repräsentieren. Überraschend ist jedoch, dass der Alltag der Krankenschwestern und Ärzte von erheblichen Missständen geprägt war, die über die üblichen Herausforderungen im sozialistischen Polen hinausgingen. Die Untersuchung beleuchtet die politisch-ideologischen Einflüsse des kommunistischen Regimes auf den Gesundheitsdienst, insbesondere auf das pflegerische und ärztliche Personal. Angesichts traditioneller Geschlechterverhältnisse und Klassenzugehörigkeiten bot der Staatssozialismus ein scheinbar ideales Experimentierfeld zur Bekämpfung sozialer Ungerechtigkeiten. Die zentrale Fragestellung ist, inwiefern die Beteiligten dieses Potenzial erkannten und nutzten. Welche Erfahrungen machten die Krankenschwestern und Ärzte in ihrem Arbeitsalltag in einer ideologisch geprägten Realität? Zudem wird untersucht, wie sozialistische Visionen mit christlichen Traditionen und den Ordensschwestern im Gesundheitsdienst in Beziehung standen.

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"Menschen in weißen Kitteln", Melanie Foik

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Menschen in weißen Kitteln"
Podtytuł
Der staatliche Gesundheitsdienst der Volksrepublik Polen in den 1950er und 60er Jahren. DE
Język
niemiecki
Wydawca
Herder
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
280
ISBN13
9783879694815
Seria
Opis
Der Gesundheitsdienst in der Volksrepublik Polen war eines der zentralen politischen Großprojekte, das die Vorzüge des sozialistischen Systems demonstrieren sollte. Die Beschäftigten in Krankenhäusern und Ambulatorien, die "Menschen in weißen Kitteln", sollten nicht nur als "Gesundheitsingenieure" fungieren, sondern auch die sozialistischen Ideale repräsentieren. Überraschend ist jedoch, dass der Alltag der Krankenschwestern und Ärzte von erheblichen Missständen geprägt war, die über die üblichen Herausforderungen im sozialistischen Polen hinausgingen. Die Untersuchung beleuchtet die politisch-ideologischen Einflüsse des kommunistischen Regimes auf den Gesundheitsdienst, insbesondere auf das pflegerische und ärztliche Personal. Angesichts traditioneller Geschlechterverhältnisse und Klassenzugehörigkeiten bot der Staatssozialismus ein scheinbar ideales Experimentierfeld zur Bekämpfung sozialer Ungerechtigkeiten. Die zentrale Fragestellung ist, inwiefern die Beteiligten dieses Potenzial erkannten und nutzten. Welche Erfahrungen machten die Krankenschwestern und Ärzte in ihrem Arbeitsalltag in einer ideologisch geprägten Realität? Zudem wird untersucht, wie sozialistische Visionen mit christlichen Traditionen und den Ordensschwestern im Gesundheitsdienst in Beziehung standen.