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Wie umgehen mit Faschismus und Nationalsozialismus?

Erfahrungen, Erwartungen und Erinnerungen italienischer, deutscher und französischer Sozialisten 1919-um 1960

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Die Studie analysiert erstmals den Umgang italienischer, deutscher und französischer Sozialisten mit Faschismus und Nationalsozialismus über mehr als vier Jahrzehnte hinweg in vergleichender und beziehungsgeschichtlicher Perspektive. Im Mittelpunkt der individual- und kollektivbiographischen Untersuchung stehen die pluralen Erfahrungen, Erwartungen und Erinnerungen der Akteure im Spannungsfeld von Diktatur und Demokratie zwischen 1919 und 1960. Die vergleichend und verflechtungsgeschichtlich angelegte Arbeit geht teils synchron, teils diachron vor, um erstens den Prozesscharakter abzubilden und die Entwicklung des Umgangs von Sozialisten mit Faschismus und Nationalsozialismus darzustellen, um zweitens den Vergleich durch Wahrnehmungsperspektiven und transnationale Momente zu ergänzen und drittens, um Eigenheiten und Unterschiede ebenso wie Ähnlichkeiten und Verbindendes herauszuarbeiten. Sie zeigt, dass neben internationaler Ausrichtung und transnationalen Netzwerken nationale Prägungen und Handlungsrahmen bei den untersuchten Akteursgruppen weiterhin in hohem Maße relevant blieben und leistet somit einen wichtigen Beitrag zu einer differenzierten transnationalen Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert.

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Wie umgehen mit Faschismus und Nationalsozialismus?, Jens Späth

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wie umgehen mit Faschismus und Nationalsozialismus?
Podtytuł
Erfahrungen, Erwartungen und Erinnerungen italienischer, deutscher und französischer Sozialisten 1919-um 1960
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
602
ISBN13
9783111372907
Seria
Opis
Die Studie analysiert erstmals den Umgang italienischer, deutscher und französischer Sozialisten mit Faschismus und Nationalsozialismus über mehr als vier Jahrzehnte hinweg in vergleichender und beziehungsgeschichtlicher Perspektive. Im Mittelpunkt der individual- und kollektivbiographischen Untersuchung stehen die pluralen Erfahrungen, Erwartungen und Erinnerungen der Akteure im Spannungsfeld von Diktatur und Demokratie zwischen 1919 und 1960. Die vergleichend und verflechtungsgeschichtlich angelegte Arbeit geht teils synchron, teils diachron vor, um erstens den Prozesscharakter abzubilden und die Entwicklung des Umgangs von Sozialisten mit Faschismus und Nationalsozialismus darzustellen, um zweitens den Vergleich durch Wahrnehmungsperspektiven und transnationale Momente zu ergänzen und drittens, um Eigenheiten und Unterschiede ebenso wie Ähnlichkeiten und Verbindendes herauszuarbeiten. Sie zeigt, dass neben internationaler Ausrichtung und transnationalen Netzwerken nationale Prägungen und Handlungsrahmen bei den untersuchten Akteursgruppen weiterhin in hohem Maße relevant blieben und leistet somit einen wichtigen Beitrag zu einer differenzierten transnationalen Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert.