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Das klassenöffentliche Entstehen eines Unterrichtsthemas

Multimodale Praktiken des Thematisierens im geteilten und zergliederten Aufmerksamkeitsfokus

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Bezogen auf den Schulunterricht fragen sowohl die Allgemeine Didaktik als auch die verschiedenen Fachdidaktiken nach den Inhalten, mit denen Lehrende und Lernende einen spezifisch vermittelten "Out-Put" erreichen sollen. Offen bleibt jedoch, wie und als was konkret diese Inhalte in der alltäglichen Unterrichtsinteraktion zum Thema werden. Hier setzt das Forschungsvorhaben an und geht ganz grundsätzlich davon aus, dass Unterrichtsthemen nicht vorgängig vorhanden sind. Stattdessen entstehen Themen - so die Annahme - in komplexen Praktiken zwischen räumlich situierten Körpern und Dingen. Als "Unterrichtsthema" werden somit empirisch rekonstruierte Themen der sozialen Situation "Unterricht" bezeichnet, die Bezüge zu in Lehrplänen normativ gesetzten Lehr-Lern-Inhalten aufweisen. Diese bilden den Fokus des Dissertationsprojekts, welches danach fragt, wie sich ein Unterrichtsthema bildet. Das Forschungsinteresse bezieht sich dabei nicht auf das rein sprachliche, sondern auf das multimodale Geschehen im Deutschunterricht der Klassen 10 und 11, welches videographisch erhoben wurde, um Praktiken des Thematisierens sowie die Entstehung von Unterrichtsthemen zu rekonstruieren.

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Das klassenöffentliche Entstehen eines Unterrichtsthemas, Johanna Leicht

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das klassenöffentliche Entstehen eines Unterrichtsthemas
Podtytuł
Multimodale Praktiken des Thematisierens im geteilten und zergliederten Aufmerksamkeitsfokus
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
ISBN13
9783658351588
Seria
Opis
Bezogen auf den Schulunterricht fragen sowohl die Allgemeine Didaktik als auch die verschiedenen Fachdidaktiken nach den Inhalten, mit denen Lehrende und Lernende einen spezifisch vermittelten "Out-Put" erreichen sollen. Offen bleibt jedoch, wie und als was konkret diese Inhalte in der alltäglichen Unterrichtsinteraktion zum Thema werden. Hier setzt das Forschungsvorhaben an und geht ganz grundsätzlich davon aus, dass Unterrichtsthemen nicht vorgängig vorhanden sind. Stattdessen entstehen Themen - so die Annahme - in komplexen Praktiken zwischen räumlich situierten Körpern und Dingen. Als "Unterrichtsthema" werden somit empirisch rekonstruierte Themen der sozialen Situation "Unterricht" bezeichnet, die Bezüge zu in Lehrplänen normativ gesetzten Lehr-Lern-Inhalten aufweisen. Diese bilden den Fokus des Dissertationsprojekts, welches danach fragt, wie sich ein Unterrichtsthema bildet. Das Forschungsinteresse bezieht sich dabei nicht auf das rein sprachliche, sondern auf das multimodale Geschehen im Deutschunterricht der Klassen 10 und 11, welches videographisch erhoben wurde, um Praktiken des Thematisierens sowie die Entstehung von Unterrichtsthemen zu rekonstruieren.