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Professionalisierung durch Reflexion

Eine Analyse diskursiver Praktiken in Reflexionsgesprächen der ersten Phase der Lehrpersonenbildung

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  • 246 stron
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Die Studie beleuchtet die Rolle von Reflexion in der Professionalisierung angehender Lehrpersonen und untersucht, wie Reflexion in universitären Lehrveranstaltungen thematisiert wird. Dabei werden Reflexionsgespräche als diskursive Praktiken betrachtet, die in Seminarinteraktionen stattfinden. Durch eine kulturtheoretische Perspektive werden diese Gespräche empirisch rekonstruiert. Der Einsatz von videografierten Lehrveranstaltungen wird als Teil kasuistischer Lehr-Lernformate analysiert. Mithilfe sequenzanalytischer Methoden werden diskursive Praktiken sowie die darin enthaltenen Wissensordnungen und Subjektivierungen herausgearbeitet. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Selbstbezüglichkeit im Sprechen über Unterricht und Lehrpersonenhandeln, eine Rollenverstrickung mit Fokus auf die zukünftige Berufsrolle und das Fortdauern der Bewährungssituation über die Simulation hinaus. Die Studierenden präsentieren sich als zu professionalisierende Subjekte, jedoch eher im Sinne eines 'Bereits-Lehrer:in-Seins', das optimiert werden muss, als eines 'Lehrer:in-Werdens'. Die Untersuchung bietet wertvolle Einblicke in die Dynamiken von Reflexion und Professionalisierung im Kontext der Lehrpersonenbildung und thematisiert die Herausforderungen und Grenzen reflexiver Ansätze in der universitären Ausbildung.

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Professionalisierung durch Reflexion, Sarah Drechsel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Professionalisierung durch Reflexion
Podtytuł
Eine Analyse diskursiver Praktiken in Reflexionsgesprächen der ersten Phase der Lehrpersonenbildung
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
246
ISBN13
9783781526617
Seria
Opis
Die Studie beleuchtet die Rolle von Reflexion in der Professionalisierung angehender Lehrpersonen und untersucht, wie Reflexion in universitären Lehrveranstaltungen thematisiert wird. Dabei werden Reflexionsgespräche als diskursive Praktiken betrachtet, die in Seminarinteraktionen stattfinden. Durch eine kulturtheoretische Perspektive werden diese Gespräche empirisch rekonstruiert. Der Einsatz von videografierten Lehrveranstaltungen wird als Teil kasuistischer Lehr-Lernformate analysiert. Mithilfe sequenzanalytischer Methoden werden diskursive Praktiken sowie die darin enthaltenen Wissensordnungen und Subjektivierungen herausgearbeitet. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Selbstbezüglichkeit im Sprechen über Unterricht und Lehrpersonenhandeln, eine Rollenverstrickung mit Fokus auf die zukünftige Berufsrolle und das Fortdauern der Bewährungssituation über die Simulation hinaus. Die Studierenden präsentieren sich als zu professionalisierende Subjekte, jedoch eher im Sinne eines 'Bereits-Lehrer:in-Seins', das optimiert werden muss, als eines 'Lehrer:in-Werdens'. Die Untersuchung bietet wertvolle Einblicke in die Dynamiken von Reflexion und Professionalisierung im Kontext der Lehrpersonenbildung und thematisiert die Herausforderungen und Grenzen reflexiver Ansätze in der universitären Ausbildung.