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Theater im Fluchtkontext

Für ein widerspruchssensibles Re-Präsentieren in der Kulturellen Bildung

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  • 282 strony
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Mit einer postkolonialen Perspektive wird die diskursive Praxis postdramatischer Theateraufführungen im Fluchtkontext untersucht. Das Repräsentationsdilemma des Flüchtlings offenbart aporetische Strukturen, die hinterfragt werden. Die Arbeit entwickelt eine sensible Perspektive auf Kulturelle Bildung mit Geflüchteten. (Selbst-) Re-Präsentieren im Theater ist eine notwendige, jedoch problematische Strategie. Die Autorin analysiert die diskursive Praxis solcher Aufführungen und kritisiert die alltäglich essenzialisierenden Darstellungen geflüchteter Menschen. Trotz der thematischen Auseinandersetzung mit Humanismus, Grenzen und Willkommenskultur zeigen sich in den Aporien der Aufführungen theaterimmanente Re-Präsentationsverhältnisse und paradoxe Problemkonstellationen, wie Anwesenheit trotz Abwesenheit, ungleiche Rollenverhältnisse, Authentizität und Übersetzung. Die Autorin entwickelt einen sensiblen Blick für das Re-Präsentationsdilemma und zeigt auf, wie Widersprüche in der Kulturellen Bildung im Sinne eines "playing the double bind" neu gestaltet werden können. Die Analyse umfasst postkoloniale theoretische Grundlagen, Theater- und Kulturpraxis mit Geflüchteten, Aufführungsanalysen sowie Themen wie Stellvertretung, Grenzüberschreitung und Machtasymmetrien.

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Theater im Fluchtkontext, Sofie Olbers

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Theater im Fluchtkontext
Podtytuł
Für ein widerspruchssensibles Re-Präsentieren in der Kulturellen Bildung
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
282
ISBN13
9783631847947
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Mit einer postkolonialen Perspektive wird die diskursive Praxis postdramatischer Theateraufführungen im Fluchtkontext untersucht. Das Repräsentationsdilemma des Flüchtlings offenbart aporetische Strukturen, die hinterfragt werden. Die Arbeit entwickelt eine sensible Perspektive auf Kulturelle Bildung mit Geflüchteten. (Selbst-) Re-Präsentieren im Theater ist eine notwendige, jedoch problematische Strategie. Die Autorin analysiert die diskursive Praxis solcher Aufführungen und kritisiert die alltäglich essenzialisierenden Darstellungen geflüchteter Menschen. Trotz der thematischen Auseinandersetzung mit Humanismus, Grenzen und Willkommenskultur zeigen sich in den Aporien der Aufführungen theaterimmanente Re-Präsentationsverhältnisse und paradoxe Problemkonstellationen, wie Anwesenheit trotz Abwesenheit, ungleiche Rollenverhältnisse, Authentizität und Übersetzung. Die Autorin entwickelt einen sensiblen Blick für das Re-Präsentationsdilemma und zeigt auf, wie Widersprüche in der Kulturellen Bildung im Sinne eines "playing the double bind" neu gestaltet werden können. Die Analyse umfasst postkoloniale theoretische Grundlagen, Theater- und Kulturpraxis mit Geflüchteten, Aufführungsanalysen sowie Themen wie Stellvertretung, Grenzüberschreitung und Machtasymmetrien.