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Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken

Potentiale und Grenzen einer geschlechtsspezifischen Analyse

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  • 124 strony
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In diesem Buch wird die 'neurechte' Agitation gegen einen angeblichen 'Großen Austausch' und die damit verbundenen Geschlechterbilder analysiert. Im Fokus steht die ideologische und strategische Rolle von Geschlechterkonzeptionen in diesem Verschwörungsnarrativ. Die Untersuchung zeigt, dass Leerstellen in der Forschung auf einen Mangel an interdisziplinärem Austausch und die marginale Stellung der Geschlechterforschung zurückzuführen sind. Es wird aufgezeigt, wie binäre Geschlechtervorstellungen und deren strategische Aktualisierung im Kontext des 'Großen Austauschs' eine zentrale Rolle spielen. Heterogene Geschlechtervorstellungen sind nicht das Ergebnis einer uninformierten Rechten, sondern dienen einer zielgruppenspezifischen Ansprache im Rahmen 'neurechter' Metapolitik. Der 'Große Austausch' fungiert als vergeschlechtlichtes Brückennarrativ, das die Kohäsion der heterogenen 'Neuen Rechten' fördert und gesellschaftliche Ressentiments aufgreift. Das Buch schließt wichtige Forschungslücken und beleuchtet die Funktionen des Narrativs sowie die Herausforderungen, die sich aus seiner Analyse ergeben. Es bietet eine umfassende Betrachtung der Neuen Rechten in Deutschland und deren Geschlechterbilder im Kontext des 'Großen Austauschs'.

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Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken, Laila Riedmiller

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken
Podtytuł
Potentiale und Grenzen einer geschlechtsspezifischen Analyse
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
124
ISBN13
9783658429904
Seria
Tagi
Opis
In diesem Buch wird die 'neurechte' Agitation gegen einen angeblichen 'Großen Austausch' und die damit verbundenen Geschlechterbilder analysiert. Im Fokus steht die ideologische und strategische Rolle von Geschlechterkonzeptionen in diesem Verschwörungsnarrativ. Die Untersuchung zeigt, dass Leerstellen in der Forschung auf einen Mangel an interdisziplinärem Austausch und die marginale Stellung der Geschlechterforschung zurückzuführen sind. Es wird aufgezeigt, wie binäre Geschlechtervorstellungen und deren strategische Aktualisierung im Kontext des 'Großen Austauschs' eine zentrale Rolle spielen. Heterogene Geschlechtervorstellungen sind nicht das Ergebnis einer uninformierten Rechten, sondern dienen einer zielgruppenspezifischen Ansprache im Rahmen 'neurechter' Metapolitik. Der 'Große Austausch' fungiert als vergeschlechtlichtes Brückennarrativ, das die Kohäsion der heterogenen 'Neuen Rechten' fördert und gesellschaftliche Ressentiments aufgreift. Das Buch schließt wichtige Forschungslücken und beleuchtet die Funktionen des Narrativs sowie die Herausforderungen, die sich aus seiner Analyse ergeben. Es bietet eine umfassende Betrachtung der Neuen Rechten in Deutschland und deren Geschlechterbilder im Kontext des 'Großen Austauschs'.