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Romantik jenseits des Nationalen

Geopoetik der südslavischen Romantiken im imperialen Raum

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Geopoetische Betrachtung der Literatur Was der gerade im post-jugoslawischen Raum heute wieder diskursprägende 'nationale' Blick auf die Kultur verbirgt, das zeigt diese Untersuchung, in der kanonische Literatur aus dem 19. Jahrhundert auf ihre geopoetische Vielschichtigkeit hin betrachtet wird, wie sie für imperiale Räume typisch ist.Die imperialen Strukturen, wie sie den europäischen Raum politisch und kulturell über Jahrhunderte prägten, sind auch für die südslavischen Identitäts- und Gemeinschaftsentwürfe aus der Zeit der 'Entdeckung des Nationalen' von großer Bedeutung. Insbesondere die Literatur in ihrer Fähigkeit, Uneindeutiges, Überlagertes und Verschobenes mitzutransportieren, kann zeigen, wie sich das imperiale Moment vielschichtig und teilweise auch widersprüchlich in mentalen Karten, narrativen Konstruktionen von Eigen- und Fremdräumen, von Zentren und Peripherien, Grenz- und Kommunikationsräumen sowie von pluralen Identitäten niederschlägt. Eine geopoetische Betrachtung der Literaturen der Romantik jenseits des Nationalen eröffnet neue Perspektiven auf die jeweiligen nationalen Referenzepochen der heutigen Bosnier*innen, Kroat*innen, Montenegriner*innen, Serb*innen und Sloven*innen und legt die Grundlagen für eine transnational pluralistische Literaturgeschichtsschreibung im postjugoslawischen Raum.

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Romantik jenseits des Nationalen, Anna Hodel

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Romantik jenseits des Nationalen
Podtytuł
Geopoetik der südslavischen Romantiken im imperialen Raum
Język
niemiecki
Autorzy
Anna Hodel
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
496
ISBN13
9783205211136
Seria
Opis
Geopoetische Betrachtung der Literatur Was der gerade im post-jugoslawischen Raum heute wieder diskursprägende 'nationale' Blick auf die Kultur verbirgt, das zeigt diese Untersuchung, in der kanonische Literatur aus dem 19. Jahrhundert auf ihre geopoetische Vielschichtigkeit hin betrachtet wird, wie sie für imperiale Räume typisch ist.Die imperialen Strukturen, wie sie den europäischen Raum politisch und kulturell über Jahrhunderte prägten, sind auch für die südslavischen Identitäts- und Gemeinschaftsentwürfe aus der Zeit der 'Entdeckung des Nationalen' von großer Bedeutung. Insbesondere die Literatur in ihrer Fähigkeit, Uneindeutiges, Überlagertes und Verschobenes mitzutransportieren, kann zeigen, wie sich das imperiale Moment vielschichtig und teilweise auch widersprüchlich in mentalen Karten, narrativen Konstruktionen von Eigen- und Fremdräumen, von Zentren und Peripherien, Grenz- und Kommunikationsräumen sowie von pluralen Identitäten niederschlägt. Eine geopoetische Betrachtung der Literaturen der Romantik jenseits des Nationalen eröffnet neue Perspektiven auf die jeweiligen nationalen Referenzepochen der heutigen Bosnier*innen, Kroat*innen, Montenegriner*innen, Serb*innen und Sloven*innen und legt die Grundlagen für eine transnational pluralistische Literaturgeschichtsschreibung im postjugoslawischen Raum.