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Deine, meine, unsere Toten

Über die Aushandlung der Deutungshoheit am Lebensende

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  • 348 stron
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In der modernen Dienstleistungsgesellschaft werden spezielle wie alltägliche Aufgaben in die Hände von Dienstleistenden übergeben. Gerade im Bereich des Sterbens entsteht die Herausforderung, eine besonders emotionale und sensible Arbeit verrichten zu müssen, in einem der letzten Bereiche, die noch stark mit Familie assoziiert werden. So schließt sich die Frage an, wie dem Übel der Kommodifizierung des Sterbens in der Praxis begegnet wird: Wer darf wie über Tod und Sterben entscheiden? In teilnehmender Beobachtung im Pflegeheim, Hospiz, Bestattungswesen, Friedhof, Krematorium und Palliative Care Team wird der Frage nachgegangen, wie am Lebensende im Beziehungskomplex von Dienstleistenden, Sterbenden und Angehörigen die Deutungshoheit des angemessenen Sterbens ausgehandelt wird. Zu sehen ist ein pragmatisches Spiel mit Elementen der Fürsorge- und Dienstleistungswelten, das ein komplexes und dynamisches Beziehungsgefüge wechselseitiger Dependenzen entstehen lässt. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Die Dienstleistungsgesellschaft und der Tod.- Methoden.- Die Aushandlung der Deutungshoheit im Spannungsfeld von Fürsorge und Vertragsbestimmung.- Strategien der Aushandlung: Machtverteilung, Expertisen und Motive.- Die Neuordnung der Hoheit: Rahmen, Inhalte, Konstellationen.- Fazit und Ausblick.- Literaturverzeichnis.

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Deine, meine, unsere Toten, Viola Abermet

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Deine, meine, unsere Toten
Podtytuł
Über die Aushandlung der Deutungshoheit am Lebensende
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
348
ISBN13
9783658357184
Seria
Opis
In der modernen Dienstleistungsgesellschaft werden spezielle wie alltägliche Aufgaben in die Hände von Dienstleistenden übergeben. Gerade im Bereich des Sterbens entsteht die Herausforderung, eine besonders emotionale und sensible Arbeit verrichten zu müssen, in einem der letzten Bereiche, die noch stark mit Familie assoziiert werden. So schließt sich die Frage an, wie dem Übel der Kommodifizierung des Sterbens in der Praxis begegnet wird: Wer darf wie über Tod und Sterben entscheiden? In teilnehmender Beobachtung im Pflegeheim, Hospiz, Bestattungswesen, Friedhof, Krematorium und Palliative Care Team wird der Frage nachgegangen, wie am Lebensende im Beziehungskomplex von Dienstleistenden, Sterbenden und Angehörigen die Deutungshoheit des angemessenen Sterbens ausgehandelt wird. Zu sehen ist ein pragmatisches Spiel mit Elementen der Fürsorge- und Dienstleistungswelten, das ein komplexes und dynamisches Beziehungsgefüge wechselseitiger Dependenzen entstehen lässt. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Die Dienstleistungsgesellschaft und der Tod.- Methoden.- Die Aushandlung der Deutungshoheit im Spannungsfeld von Fürsorge und Vertragsbestimmung.- Strategien der Aushandlung: Machtverteilung, Expertisen und Motive.- Die Neuordnung der Hoheit: Rahmen, Inhalte, Konstellationen.- Fazit und Ausblick.- Literaturverzeichnis.