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NonV2-Verben im Deutschen

Theoretische Überlegungen und empirische Untersuchungen zu einem morphosyntaktischen Problemfall (den es vielleicht gar nicht gibt)

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Die Arbeit eröffnet eine neue Perspektive auf das eigentümliche Phänomen, dass bestimmte komplexe Verben nicht in Verbzweitstellung (V2) auftreten können. Sätze wie " Der Regisseur uraufführt das Stück ." bzw. " Der Regisseur führt das Stück urauf. " werden allgemein als ungrammatikalisch abgewiesen. In Verbletztstellung (" ..., dass der Regisseur das Stück uraufführt. ") können diese Verben allerdings problemlos verwendet werden. Während bisherige Analysen einen monokausalen Erklärungsansatz für die Stellungsrestriktion verfolgten, wird mittels empirischer Verfahren gezeigt, dass das Phänomen durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedenster Faktoren begründet ist. Die Kernthese ist, dass die meisten der sog. NonV2-Verben gar keine Verben sind, sondern Substantive oder Adjektive. Faktoren, die gemeinhin als stellungsrestringierend gelten, hemmen letztlich das Auftreten finiter Verbformen. Dies spricht dafür, dass eine syntaktische Blockierungsregel als unabhängiges Phänomen gar nicht existiert, sondern ein Epiphänomen anderer Faktoren darstellt. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.- 2. Forschungsstand.- 3. Empirische Untersuchung zu ausgewählten verbalen Pseudokomposita.- 4. Logistische Regressionsanalyse.- 5. NonV2-Verben ein Geisterphänomen?.- 6. Schlussbemerkungen.- 7. Literatur- und Quellenverzeichnis.- Anhang

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NonV2-Verben im Deutschen, Christian R. Forche

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
NonV2-Verben im Deutschen
Podtytuł
Theoretische Überlegungen und empirische Untersuchungen zu einem morphosyntaktischen Problemfall (den es vielleicht gar nicht gibt)
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
364
ISBN13
9783662619254
Seria
Opis
Die Arbeit eröffnet eine neue Perspektive auf das eigentümliche Phänomen, dass bestimmte komplexe Verben nicht in Verbzweitstellung (V2) auftreten können. Sätze wie " Der Regisseur uraufführt das Stück ." bzw. " Der Regisseur führt das Stück urauf. " werden allgemein als ungrammatikalisch abgewiesen. In Verbletztstellung (" ..., dass der Regisseur das Stück uraufführt. ") können diese Verben allerdings problemlos verwendet werden. Während bisherige Analysen einen monokausalen Erklärungsansatz für die Stellungsrestriktion verfolgten, wird mittels empirischer Verfahren gezeigt, dass das Phänomen durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedenster Faktoren begründet ist. Die Kernthese ist, dass die meisten der sog. NonV2-Verben gar keine Verben sind, sondern Substantive oder Adjektive. Faktoren, die gemeinhin als stellungsrestringierend gelten, hemmen letztlich das Auftreten finiter Verbformen. Dies spricht dafür, dass eine syntaktische Blockierungsregel als unabhängiges Phänomen gar nicht existiert, sondern ein Epiphänomen anderer Faktoren darstellt. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.- 2. Forschungsstand.- 3. Empirische Untersuchung zu ausgewählten verbalen Pseudokomposita.- 4. Logistische Regressionsanalyse.- 5. NonV2-Verben ein Geisterphänomen?.- 6. Schlussbemerkungen.- 7. Literatur- und Quellenverzeichnis.- Anhang