Bookbot

Die Ehe im Wandel

Zivilrechtliche Eheverbote zwischen Recht und Moral - Ein Plädoyer für eine selbstkritische Verbotsdiskussion

Parametry

  • 234 strony
  • 9 godzin czytania

Więcej o książce

Die Ehe ist eine rechtliche Institution, die verfassungsrechtlich geschützt ist und dennoch einem gesellschaftlichen Wandel unterliegt. Dies hat sich im Jahr 2017 besonders deutlich in der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gezeigt. Ungeklärt ist bislang, welchen Einfluss diese Reform auf die noch bestehenden Verbote der Mehrehe und der Ehe zwischen nahen (Adoptiv-)Verwandten hat, die in 1306-1308 BGB geregelt sind. Klar ist, dass jeder Wandel des Begriffsverständnisses der Ehe auch die teleologische Grundlage dieser Verbote berührt, die nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts einer rational verfolgbaren Begründung bedürfen. Problematisch ist insoweit das die Eheverbote prägende gesellschaftliche Sittlichkeitsempfinden, das an kaum überwindbare Emotionen anknüpft und eine nüchterne Diskussion polygamer und innerfamiliärer Ehen erschwert. Wenn aber die Verschiedengeschlechtlichkeit der Eheleute kein prägendes Strukturelement der Ehe mehr ist, dann stellt sich die Frage, welche Rolle Sexualität und Fortpflanzung in der Ehe noch spielen und auf welcher sachlichen Grundlage die Eheverbote bestehen bleiben.

Zakup książki

Die Ehe im Wandel, Thomas Schaffer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die Ehe im Wandel
Podtytuł
Zivilrechtliche Eheverbote zwischen Recht und Moral - Ein Plädoyer für eine selbstkritische Verbotsdiskussion
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
234
ISBN13
9783961171415
Seria
Opis
Die Ehe ist eine rechtliche Institution, die verfassungsrechtlich geschützt ist und dennoch einem gesellschaftlichen Wandel unterliegt. Dies hat sich im Jahr 2017 besonders deutlich in der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gezeigt. Ungeklärt ist bislang, welchen Einfluss diese Reform auf die noch bestehenden Verbote der Mehrehe und der Ehe zwischen nahen (Adoptiv-)Verwandten hat, die in 1306-1308 BGB geregelt sind. Klar ist, dass jeder Wandel des Begriffsverständnisses der Ehe auch die teleologische Grundlage dieser Verbote berührt, die nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts einer rational verfolgbaren Begründung bedürfen. Problematisch ist insoweit das die Eheverbote prägende gesellschaftliche Sittlichkeitsempfinden, das an kaum überwindbare Emotionen anknüpft und eine nüchterne Diskussion polygamer und innerfamiliärer Ehen erschwert. Wenn aber die Verschiedengeschlechtlichkeit der Eheleute kein prägendes Strukturelement der Ehe mehr ist, dann stellt sich die Frage, welche Rolle Sexualität und Fortpflanzung in der Ehe noch spielen und auf welcher sachlichen Grundlage die Eheverbote bestehen bleiben.