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Volkstheater der Zukunft

Die Gruppe Volker Lösch und der Dresdner Bürgerchor

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Die Theaterarbeit der Gruppe Volker Lösch und des Bürgerchors am Staatsschauspiel Dresden ist ein Modellversuch für das Volkstheater der Zukunft: die Selbstaufklärung der Zivilgesellschaft mit den Mitteln des Theaters. Der Dresdner Bürgerchor, Ursprung aller späteren Bürgerbühnen, ist Akteur seismographischer Gesellschaftsanalyse. Durch den Chor werden politisch ambivalente Stimmungen, Wünsche und Ängste, Verzweiflung, Wut und Hass des 'Volkes' anschaulich und reflektierbar. Politisches Zentrum der Inszenierungen »Die Orestie des Aischylos«, »Die Weber«, »Woyzeck«, »Die Wunde Dresden« und »Graf Öderland / Wir sind das Volk« sind die sozialen Verwerfungen und der 'schiefe Protest' dagegen: von den Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV und Sozialabbau, rechter Gewalt von Jugendlichen und dem Extremismus der Mitte über das Trauma der Zerstörung und den Dresden-Kult bis zu Pegida und AfD heute. Das Buch erzählt in Werkanalysen, »Notizen zur Inszenierung«, Auszügen aus Textfassungen, Essays, Kritiken und zahlreichen Aufführungsphotos von einer TheaterRevolution am Stadttheater. Es beschreibt, wie es dazu kommen konnte, dass 2024 in Ostdeutschland fast dreißig Prozent dem autoritären Nationalradikalismus der AfD und dem Rechtsextremismus in dieser Partei zustimmen.

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Volkstheater der Zukunft, Stefan Schnabel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Volkstheater der Zukunft
Podtytuł
Die Gruppe Volker Lösch und der Dresdner Bürgerchor
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
288
ISBN13
9783947238439
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Die Theaterarbeit der Gruppe Volker Lösch und des Bürgerchors am Staatsschauspiel Dresden ist ein Modellversuch für das Volkstheater der Zukunft: die Selbstaufklärung der Zivilgesellschaft mit den Mitteln des Theaters. Der Dresdner Bürgerchor, Ursprung aller späteren Bürgerbühnen, ist Akteur seismographischer Gesellschaftsanalyse. Durch den Chor werden politisch ambivalente Stimmungen, Wünsche und Ängste, Verzweiflung, Wut und Hass des 'Volkes' anschaulich und reflektierbar. Politisches Zentrum der Inszenierungen »Die Orestie des Aischylos«, »Die Weber«, »Woyzeck«, »Die Wunde Dresden« und »Graf Öderland / Wir sind das Volk« sind die sozialen Verwerfungen und der 'schiefe Protest' dagegen: von den Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV und Sozialabbau, rechter Gewalt von Jugendlichen und dem Extremismus der Mitte über das Trauma der Zerstörung und den Dresden-Kult bis zu Pegida und AfD heute. Das Buch erzählt in Werkanalysen, »Notizen zur Inszenierung«, Auszügen aus Textfassungen, Essays, Kritiken und zahlreichen Aufführungsphotos von einer TheaterRevolution am Stadttheater. Es beschreibt, wie es dazu kommen konnte, dass 2024 in Ostdeutschland fast dreißig Prozent dem autoritären Nationalradikalismus der AfD und dem Rechtsextremismus in dieser Partei zustimmen.