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Strategien des Begehrens: Homotextualität in der deutschen und mexikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts

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Im Rahmen der Gender- und Cultural Studies untersucht die Autorin anhand von Jacob Stockingers Aufsatz zur Homotextualität die Werke von sechs schwulen Autoren und die Literarisierung ihrer Homosexualität sowie den Kontext, in dem ein tabuisiertes Thema öffentlich gemacht wurde. Die mexikanische Germanistin Raquel Soledad López Torres vergleicht, basierend auf Stockingers Ansatz, die Werke deutscher und mexikanischer Autoren des 20. Jahrhunderts – darunter Bruno Vogel, Hubert Fichte, Detlev Meyer, Luis Zapata, Raúl Rodríguez Cetina und Luis González de Alba. Dabei analysiert sie die interkulturell und 'homotextuell' unterschiedliche literarische Verarbeitung ihrer sexuellen Identität. Besondere Aufmerksamkeit gilt nicht nur der Homosexualität als literar-ästhetischem Sujet, sondern auch den sozial-historischen Bedingungen, unter denen die Autoren ein tabuisiertes Thema in ihren Kulturen ansprachen. Exemplarisch vergleicht sie die Modellierung zweier schwuler Soldaten, die provokative Schreibweise bisexueller Autoren und die (auto-)biographische Behandlung der Aids-Problematik. Angesichts der zunehmenden Homophobie und Xenophobie in vielen Regionen kommt diese Studie zur rechten Zeit, um das Bewusstsein der Leser für die Diskriminierungserfahrungen von Minderheiten zu schärfen.

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Strategien des Begehrens: Homotextualität in der deutschen und mexikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Raquel Soledad López Torres

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Strategien des Begehrens: Homotextualität in der deutschen und mexikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
312
ISBN13
9783631811597
Seria
Opis
Im Rahmen der Gender- und Cultural Studies untersucht die Autorin anhand von Jacob Stockingers Aufsatz zur Homotextualität die Werke von sechs schwulen Autoren und die Literarisierung ihrer Homosexualität sowie den Kontext, in dem ein tabuisiertes Thema öffentlich gemacht wurde. Die mexikanische Germanistin Raquel Soledad López Torres vergleicht, basierend auf Stockingers Ansatz, die Werke deutscher und mexikanischer Autoren des 20. Jahrhunderts – darunter Bruno Vogel, Hubert Fichte, Detlev Meyer, Luis Zapata, Raúl Rodríguez Cetina und Luis González de Alba. Dabei analysiert sie die interkulturell und 'homotextuell' unterschiedliche literarische Verarbeitung ihrer sexuellen Identität. Besondere Aufmerksamkeit gilt nicht nur der Homosexualität als literar-ästhetischem Sujet, sondern auch den sozial-historischen Bedingungen, unter denen die Autoren ein tabuisiertes Thema in ihren Kulturen ansprachen. Exemplarisch vergleicht sie die Modellierung zweier schwuler Soldaten, die provokative Schreibweise bisexueller Autoren und die (auto-)biographische Behandlung der Aids-Problematik. Angesichts der zunehmenden Homophobie und Xenophobie in vielen Regionen kommt diese Studie zur rechten Zeit, um das Bewusstsein der Leser für die Diskriminierungserfahrungen von Minderheiten zu schärfen.