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Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft

Band 24 (2022/2023): Abbrüche - Umbrüche - Aufbrüche. Deutschsprachige Literatur zwischen 1450 und 1520

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In den Jahren zwischen 1450 und 1520 formiert sich die deutschsprachige Literatur neu. Während einige Gattungen, wie der Artusroman, an ihr Ende gelangen, entwickeln sich andere weiter oder entstehen neu, oft unter Rückgriff auf ältere Vorbilder. Besonders prägend ist der Medienwechsel von der Handschrift zum Druck, der die Literaturproduktion in der Volkssprache beschleunigte und neu organisierte. Diese Zeit wird als ein großes Laboratorium der deutschen Literatur betrachtet, in dem innovative Formate wie der Prosaroman und Liederbücher entstehen. Auch die Übersetzung lateinischer und italienischer Werke in die Volkssprache nimmt zu und wird zunehmend als eigenständiger Prozess wahrgenommen. Mit der Reformation beginnt ein literarischer Aufbruch in vielen Bereichen, und das Verständnis von Übersetzung wird neu definiert. Zudem zeigt sich ein "Zug zur Summe", der sich auf verschiedene Genres erstreckt, wobei Sammlungsprinzipien in der Lieddichtung, Epik und Romanliteratur erkennbar sind. Anhand von Beispielen aus Lieddichtung, Romanen, Chroniken, Reiseliteratur und humanistischer Übersetzungsliteratur werden die Prozesse dieser Zeit analysiert. Die Herausgeber haben zahlreiche Fachleute gewonnen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diesen Entwicklungen beitragen.

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Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft, Anika Meißner

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Rok wydania
2024
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(twarda)
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Tytuł
Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft
Podtytuł
Band 24 (2022/2023): Abbrüche - Umbrüche - Aufbrüche. Deutschsprachige Literatur zwischen 1450 und 1520
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
576
ISBN13
9783752007688
Seria
Opis
In den Jahren zwischen 1450 und 1520 formiert sich die deutschsprachige Literatur neu. Während einige Gattungen, wie der Artusroman, an ihr Ende gelangen, entwickeln sich andere weiter oder entstehen neu, oft unter Rückgriff auf ältere Vorbilder. Besonders prägend ist der Medienwechsel von der Handschrift zum Druck, der die Literaturproduktion in der Volkssprache beschleunigte und neu organisierte. Diese Zeit wird als ein großes Laboratorium der deutschen Literatur betrachtet, in dem innovative Formate wie der Prosaroman und Liederbücher entstehen. Auch die Übersetzung lateinischer und italienischer Werke in die Volkssprache nimmt zu und wird zunehmend als eigenständiger Prozess wahrgenommen. Mit der Reformation beginnt ein literarischer Aufbruch in vielen Bereichen, und das Verständnis von Übersetzung wird neu definiert. Zudem zeigt sich ein "Zug zur Summe", der sich auf verschiedene Genres erstreckt, wobei Sammlungsprinzipien in der Lieddichtung, Epik und Romanliteratur erkennbar sind. Anhand von Beispielen aus Lieddichtung, Romanen, Chroniken, Reiseliteratur und humanistischer Übersetzungsliteratur werden die Prozesse dieser Zeit analysiert. Die Herausgeber haben zahlreiche Fachleute gewonnen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diesen Entwicklungen beitragen.