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Schöner Sterben

Das Gefallenengedenken in den griechischen poleis in klassischer und hellenistischer Zeit

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Nationale Gedenkstätten, die sich einem Kollektiv von Kriegstoten statt einzelnen großen Männern widmen, muten wie ein Phänomen der Moderne an. Umso überraschender ist es, dass dieser Brauch in der europäischen Vormodernde einzig im klassischen Griechenland vorkam. In seiner Analyse widmet Cornelius Stöhr sich dieser historischen Besonderheit. Von ikonischen Denkmälern wie dem Vietnam Veterans Memorial bis hin zu simplen Gedenktafeln an öffentlichen Orten - Monumente für Gefallene sind in der westlichen Welt omnipräsent. Der moderne Staat sieht es als seine Pflicht, an Menschen, die in seinem Dienste gefallen sind, zu erinnern. Nationale Gedenkstätten, die sich einem Kollektiv von Kriegstoten statt einzelnen großen Männern widmen, muten wie ein Phänomen der Moderne an. Umso überraschender ist es, dass diese Form des Erinnerns erstmals im klassischen Griechenland vorkam.In seiner Dissertation führt Cornelius Stöhr erstmals Belege für das Gefallenengedenken im gesamten griechischen Kernland zusammen. Er stellt die Frage, warum solche Formen des Erinnerns in der europäischen Vormoderne einzig in den griechischen Poleis des 5. und 4. Jh. v. Chr. belegt sind, und zeigt die Spannung zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen Gleichheitsideal und individuellem Geltungsanspruch auf.

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Schöner Sterben, Cornelius Stöhr

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Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schöner Sterben
Podtytuł
Das Gefallenengedenken in den griechischen poleis in klassischer und hellenistischer Zeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
438
ISBN13
9783534403844
Seria
Tagi
Opis
Nationale Gedenkstätten, die sich einem Kollektiv von Kriegstoten statt einzelnen großen Männern widmen, muten wie ein Phänomen der Moderne an. Umso überraschender ist es, dass dieser Brauch in der europäischen Vormodernde einzig im klassischen Griechenland vorkam. In seiner Analyse widmet Cornelius Stöhr sich dieser historischen Besonderheit. Von ikonischen Denkmälern wie dem Vietnam Veterans Memorial bis hin zu simplen Gedenktafeln an öffentlichen Orten - Monumente für Gefallene sind in der westlichen Welt omnipräsent. Der moderne Staat sieht es als seine Pflicht, an Menschen, die in seinem Dienste gefallen sind, zu erinnern. Nationale Gedenkstätten, die sich einem Kollektiv von Kriegstoten statt einzelnen großen Männern widmen, muten wie ein Phänomen der Moderne an. Umso überraschender ist es, dass diese Form des Erinnerns erstmals im klassischen Griechenland vorkam.In seiner Dissertation führt Cornelius Stöhr erstmals Belege für das Gefallenengedenken im gesamten griechischen Kernland zusammen. Er stellt die Frage, warum solche Formen des Erinnerns in der europäischen Vormoderne einzig in den griechischen Poleis des 5. und 4. Jh. v. Chr. belegt sind, und zeigt die Spannung zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen Gleichheitsideal und individuellem Geltungsanspruch auf.