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Künstlerische Forschung

Potenziale, Probleme, Perspektiven

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  • 350 stron
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In den 1990er Jahren entstand der Begriff »künstlerische Forschung«, der in der Diskussion um westliche Kunstpraxis an Bedeutung gewann. Konzepte wie »Modell«, »Experiment« und »Labor« wurden neu verhandelt im Verhältnis zur wissenschaftlichen Forschung. Die Ausstellung Laboratorium, kuratiert von Hans Ulrich Obrist und Barbara Vanderlinden, leitete 1999 einen Paradigmenwechsel ein. Durch innovative Inszenierungsstrategien wurden Gemeinsamkeiten zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeitsweisen sichtbar. Dies ermöglichte es Künstlern wie Olafur Eliasson, sein Atelier als »Studio-Labor« zu definieren und einen interdisziplinären Forschungsansatz zu verfolgen. Über Jahre hinweg prägte er die Debatte, bis der Anspruch an Wissen sich wandelte: Es wurden Forderungen nach subversivem Wissen laut, das nicht auf naturwissenschaftlichen Methoden basierte, sondern mit genuin künstlerischen Mitteln erzeugt wurde. Die Herausforderung bestand darin, diese neuen Wissensformen diskursiv zu fassen. Christina Landbrecht verfolgt den Verlauf dieser Auseinandersetzungen und zeigt deren Einfluss auf die zeitgenössische Kunst- und Ausstellungspraxis. Anhand exemplarischer Kunstwerke und Praktiken erörtert sie die Wirkmacht der angestrebten Synthese von Kunst und Forschung sowie die Brüche und Ungereimtheiten, die sie begleiteten.

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Künstlerische Forschung, Christina Landbrecht

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Künstlerische Forschung
Podtytuł
Potenziale, Probleme, Perspektiven
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
350
ISBN13
9783835391789
Seria
Opis
In den 1990er Jahren entstand der Begriff »künstlerische Forschung«, der in der Diskussion um westliche Kunstpraxis an Bedeutung gewann. Konzepte wie »Modell«, »Experiment« und »Labor« wurden neu verhandelt im Verhältnis zur wissenschaftlichen Forschung. Die Ausstellung Laboratorium, kuratiert von Hans Ulrich Obrist und Barbara Vanderlinden, leitete 1999 einen Paradigmenwechsel ein. Durch innovative Inszenierungsstrategien wurden Gemeinsamkeiten zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeitsweisen sichtbar. Dies ermöglichte es Künstlern wie Olafur Eliasson, sein Atelier als »Studio-Labor« zu definieren und einen interdisziplinären Forschungsansatz zu verfolgen. Über Jahre hinweg prägte er die Debatte, bis der Anspruch an Wissen sich wandelte: Es wurden Forderungen nach subversivem Wissen laut, das nicht auf naturwissenschaftlichen Methoden basierte, sondern mit genuin künstlerischen Mitteln erzeugt wurde. Die Herausforderung bestand darin, diese neuen Wissensformen diskursiv zu fassen. Christina Landbrecht verfolgt den Verlauf dieser Auseinandersetzungen und zeigt deren Einfluss auf die zeitgenössische Kunst- und Ausstellungspraxis. Anhand exemplarischer Kunstwerke und Praktiken erörtert sie die Wirkmacht der angestrebten Synthese von Kunst und Forschung sowie die Brüche und Ungereimtheiten, die sie begleiteten.