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Rainer Maria Rilke und die Neuerfindung der Farbe in den Werken Paul Cézannes

Zwischen Gewitterblau und Schattengrün

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Diese kunsthistorische Arbeit untersucht die Rezeption von Paul Cézanne durch Rainer Maria Rilke. Der Poet erlebte Cézannes Werke im Pariser Salon d'Automne und hielt seine Eindrücke in Briefen und Gedichten fest, die von Neologismen geprägt sind. Die Analyse zeigt, wie Cézanne mit seinem Spiel der Farben eine neue Art des künstlerischen Ausdrucks schafft. Zunächst wird Rilkes Verhältnis zur Bildenden Kunst betrachtet, das durch Kontakte zu Künstlern wie Paula Modersohn-Becker geprägt wurde. Ein weiteres Kapitel widmet sich der Bedeutung der Farbe in der Kunst, insbesondere dem "lebendigen" Spiel der Farben in Cézannes Arbeiten. Zudem wird der Stellenwert der Farbe Blau in Rilkes Werk sowie die Verwendung von "Farbwörtern" und Neologismen in seiner Literatur beleuchtet. Im Wintersemester 1895/96 beginnt Rilke in Prag ein Studium der Kunstgeschichte und Literatur. Nach einem kurzen Aufenthalt in der juristischen Fakultät zieht es ihn nach München und später nach Berlin, wo er sich auf kunsthistorische Studien konzentriert. Rilke sucht den Kontakt zu zeitgenössischen Künstlern und veröffentlicht Ausstellungs- und Buchrezensionen, um sich als Kunstliterat und -kritiker einen Namen zu machen. 1903 erscheint seine erste Künstlermonographie über Auguste Rodin, mit dem er eng verbunden war, sowie eine zweite über die Worpsweder Künstlergruppe, zu der auch seine spätere Ehefrau Clara Westhoff gehörte.

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Rainer Maria Rilke und die Neuerfindung der Farbe in den Werken Paul Cézannes, Verena Berens

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Rainer Maria Rilke und die Neuerfindung der Farbe in den Werken Paul Cézannes
Podtytuł
Zwischen Gewitterblau und Schattengrün
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
40
ISBN13
9783668963856
Seria
Tagi
Opis
Diese kunsthistorische Arbeit untersucht die Rezeption von Paul Cézanne durch Rainer Maria Rilke. Der Poet erlebte Cézannes Werke im Pariser Salon d'Automne und hielt seine Eindrücke in Briefen und Gedichten fest, die von Neologismen geprägt sind. Die Analyse zeigt, wie Cézanne mit seinem Spiel der Farben eine neue Art des künstlerischen Ausdrucks schafft. Zunächst wird Rilkes Verhältnis zur Bildenden Kunst betrachtet, das durch Kontakte zu Künstlern wie Paula Modersohn-Becker geprägt wurde. Ein weiteres Kapitel widmet sich der Bedeutung der Farbe in der Kunst, insbesondere dem "lebendigen" Spiel der Farben in Cézannes Arbeiten. Zudem wird der Stellenwert der Farbe Blau in Rilkes Werk sowie die Verwendung von "Farbwörtern" und Neologismen in seiner Literatur beleuchtet. Im Wintersemester 1895/96 beginnt Rilke in Prag ein Studium der Kunstgeschichte und Literatur. Nach einem kurzen Aufenthalt in der juristischen Fakultät zieht es ihn nach München und später nach Berlin, wo er sich auf kunsthistorische Studien konzentriert. Rilke sucht den Kontakt zu zeitgenössischen Künstlern und veröffentlicht Ausstellungs- und Buchrezensionen, um sich als Kunstliterat und -kritiker einen Namen zu machen. 1903 erscheint seine erste Künstlermonographie über Auguste Rodin, mit dem er eng verbunden war, sowie eine zweite über die Worpsweder Künstlergruppe, zu der auch seine spätere Ehefrau Clara Westhoff gehörte.