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Das amalische Italien

Herrschaft - Ethnographie -Integration

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  • 1160 stron
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Das Italien unter Theoderich dem Großen wird oft als "ostgotisch" und Produkt einer "Völkerwanderung" betrachtet, eine Vorstellung, die stark auf dem Germanenmythos des 19. und 20. Jahrhunderts basiert. Diese Arbeit untersucht die von der amalischen Dynastie geprägte Periode und entwirft das Bild eines Reiches, das sich in direkter Tradition zu seinen Vorgängern, dem weströmischen regnum Odoakers und dem römischen Kaisertum, sah. Der oft angenommene ethnische Gegensatz wird der Komplexität der Gesellschaft und den literarischen Quellen nicht gerecht. Die Ursprünge der Amaler sind nicht in den "Wäldern Germaniens", sondern am Hof Attilas jenseits der Donau zu verorten. Die gens, die Theoderich nach Italien führte, ist nicht als wandernder Stamm zu verstehen, sondern als oströmisches Militärunternehmen, dessen Zusammensetzung nicht ethnisch bestimmt war. Die Untersuchung zeichnet auch die Integrationspolitik des Königs nach, die Herrschaftspropaganda, Ethnographie, Geschichtsschreibung, Rechtssetzung, Landverteilung, Religionspolitik und die Teilnahme an Militär und Zivilverwaltung umfasst. Dabei wird untersucht, ob ethnische Fragen tatsächlich die Relevanz hatten, die ihnen oft zugeschrieben wird, in den Krisen und Konflikten der Quellen.

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Das amalische Italien, David Hecken

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das amalische Italien
Podtytuł
Herrschaft - Ethnographie -Integration
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
1160
ISBN13
9783867572750
Seria
Opis
Das Italien unter Theoderich dem Großen wird oft als "ostgotisch" und Produkt einer "Völkerwanderung" betrachtet, eine Vorstellung, die stark auf dem Germanenmythos des 19. und 20. Jahrhunderts basiert. Diese Arbeit untersucht die von der amalischen Dynastie geprägte Periode und entwirft das Bild eines Reiches, das sich in direkter Tradition zu seinen Vorgängern, dem weströmischen regnum Odoakers und dem römischen Kaisertum, sah. Der oft angenommene ethnische Gegensatz wird der Komplexität der Gesellschaft und den literarischen Quellen nicht gerecht. Die Ursprünge der Amaler sind nicht in den "Wäldern Germaniens", sondern am Hof Attilas jenseits der Donau zu verorten. Die gens, die Theoderich nach Italien führte, ist nicht als wandernder Stamm zu verstehen, sondern als oströmisches Militärunternehmen, dessen Zusammensetzung nicht ethnisch bestimmt war. Die Untersuchung zeichnet auch die Integrationspolitik des Königs nach, die Herrschaftspropaganda, Ethnographie, Geschichtsschreibung, Rechtssetzung, Landverteilung, Religionspolitik und die Teilnahme an Militär und Zivilverwaltung umfasst. Dabei wird untersucht, ob ethnische Fragen tatsächlich die Relevanz hatten, die ihnen oft zugeschrieben wird, in den Krisen und Konflikten der Quellen.