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Heilige in der mittelalterlichen Bischofsstadt

Speyer und Lincoln im Vergleich (11. bis frühes 16. Jahrhundert)

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Identifikations- und Kultfiguren Heilige waren im Mittelalter omnipräsent. Als Patrone von Kirchen und Gemeinschaften, auf Bildern oder durch ihre Reliquien waren sie für die gesamte Bandbreite der Gesellschaft erfahrbar. Besonders verdichtet lässt sich dies in urbanen Räumen des Hoch- und Spätmittelalters beobachten. Im Beispiel der Bischofsstädte Speyer und Lincoln werden im Rahmen eines deutsch-englischen Vergleichs anhand von Heiligen und ihren Kulten Prozesse von Aneignung durch und Identitätsstiftung für Korporationen wie Domkapitel, Rat und Bruderschaften sowie Individuen im urbanen Raum untersucht. Ebenfalls in den Blick genommen werden in diesem Kontext performative Akte wie Stiftungen, Prozessionen und Konflikte. Für den Zeitraum vom 11. bis ins frühe 16. Jahrhundert wird dabei ein europaweites Phänomen komparatistisch eingeordnet.

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Heilige in der mittelalterlichen Bischofsstadt, Benjamin Müsegades

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Heilige in der mittelalterlichen Bischofsstadt
Podtytuł
Speyer und Lincoln im Vergleich (11. bis frühes 16. Jahrhundert)
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
449
ISBN13
9783412520113
Seria
Tagi
Opis
Identifikations- und Kultfiguren Heilige waren im Mittelalter omnipräsent. Als Patrone von Kirchen und Gemeinschaften, auf Bildern oder durch ihre Reliquien waren sie für die gesamte Bandbreite der Gesellschaft erfahrbar. Besonders verdichtet lässt sich dies in urbanen Räumen des Hoch- und Spätmittelalters beobachten. Im Beispiel der Bischofsstädte Speyer und Lincoln werden im Rahmen eines deutsch-englischen Vergleichs anhand von Heiligen und ihren Kulten Prozesse von Aneignung durch und Identitätsstiftung für Korporationen wie Domkapitel, Rat und Bruderschaften sowie Individuen im urbanen Raum untersucht. Ebenfalls in den Blick genommen werden in diesem Kontext performative Akte wie Stiftungen, Prozessionen und Konflikte. Für den Zeitraum vom 11. bis ins frühe 16. Jahrhundert wird dabei ein europaweites Phänomen komparatistisch eingeordnet.