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Politik im Zeichen der Erlebnisgesellschaft

Die Auswirkung von Erlebnisrationalisierung auf politischen Diskurs und Öffentlichkeit

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  • 108 stron
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Die Erlebnisgesellschaft von Gerhard Schulze bietet eine prägnante Analyse der Neunzigerjahre, in der eine von Knappheit befreite Bevölkerung ihren Sinn im Leben zunehmend an einem Erlebnisanspruch ausrichtet. Obwohl das Werk heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, bleibt die Thematik der Ästhetisierung alltäglicher Handlungen relevant und hat im digitalen Zeitalter möglicherweise an Bedeutung gewonnen. Die digitale Sphäre fungiert als grenzenloser Raum für Erlebnisanbieter und -nachfrager und fordert uns heraus, zeitgenössische Vorstellungen von Handlungsfreiheit zu hinterfragen. Diese Arbeit lädt dazu ein, über Schulzes Diagnosen hinauszudenken. Der Text aktualisiert Schulzes Werk durch die Einbeziehung jüngerer Theorien, insbesondere der von Reckwitz, und beleuchtet sowohl dessen Potenzial als auch bestehende Lücken. Während Schulze die politische Dimension weitgehend vernachlässigt, wird hier untersucht, wie die Erlebnisrationalisierung alle Funktionssysteme der Gesellschaft beeinflusst und insbesondere die politischen Diskursräume zur Erweiterung des Erlebnismarktes nutzt. Die Gliederung umfasst eine Einleitung, die Analyse der Erlebnisgesellschaft, deren Aktualisierung im 21. Jahrhundert, die Beziehung zur Politik, die digitale Erlebnisgesellschaft, die digitale Öffentlichkeit und ein abschließendes Fazit.

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Politik im Zeichen der Erlebnisgesellschaft, Tristan Stinnesbeck

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Politik im Zeichen der Erlebnisgesellschaft
Podtytuł
Die Auswirkung von Erlebnisrationalisierung auf politischen Diskurs und Öffentlichkeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
108
ISBN13
9783658399825
Seria
Tagi
Opis
Die Erlebnisgesellschaft von Gerhard Schulze bietet eine prägnante Analyse der Neunzigerjahre, in der eine von Knappheit befreite Bevölkerung ihren Sinn im Leben zunehmend an einem Erlebnisanspruch ausrichtet. Obwohl das Werk heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, bleibt die Thematik der Ästhetisierung alltäglicher Handlungen relevant und hat im digitalen Zeitalter möglicherweise an Bedeutung gewonnen. Die digitale Sphäre fungiert als grenzenloser Raum für Erlebnisanbieter und -nachfrager und fordert uns heraus, zeitgenössische Vorstellungen von Handlungsfreiheit zu hinterfragen. Diese Arbeit lädt dazu ein, über Schulzes Diagnosen hinauszudenken. Der Text aktualisiert Schulzes Werk durch die Einbeziehung jüngerer Theorien, insbesondere der von Reckwitz, und beleuchtet sowohl dessen Potenzial als auch bestehende Lücken. Während Schulze die politische Dimension weitgehend vernachlässigt, wird hier untersucht, wie die Erlebnisrationalisierung alle Funktionssysteme der Gesellschaft beeinflusst und insbesondere die politischen Diskursräume zur Erweiterung des Erlebnismarktes nutzt. Die Gliederung umfasst eine Einleitung, die Analyse der Erlebnisgesellschaft, deren Aktualisierung im 21. Jahrhundert, die Beziehung zur Politik, die digitale Erlebnisgesellschaft, die digitale Öffentlichkeit und ein abschließendes Fazit.