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Der verbannte Ehemann

oder Anton Schievelbeyn's ohnfreywillige Reisse

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Anton Schievelbein's ohnfreywillige Reisse nacher Ost-Indien ist eine unbekannt gebliebene kleine Erzählung aus dem Jahre 1905, die Hesse dreißig Jahre später erstmals in seinen Sammelband Fabulierbuch aufgenommen hat. Sie spielt im holländisch besetzten Südafrika des 17. Jahrhunderts und handelt von den unfreiwilligen Abenteuern eines deutschen Siedlers, der zur Zeit des Kolonialismus so wohlhabend und träge geworden ist, daß seine Frau ihn bei Nacht und Nebel auf ein Schiff nach Indien verfrachten läßt, damit er wieder nüchtern werde und arbeiten lerne. Diese Posse wird erzählt im Deutsch jener Jahre, in der saftigen und anschaulichen Sprache eines Abraham a Santa Clara. 1910, kurz vor seiner eigenen Indienreise, hat Hesse diesen Stoff nochmals aufgegriffen, als Vorlage zu einer komischen Oper, einer musikalischen Posse in fünf Akten Der verkannte Ehemann. Das Libretto dieser Komödie fand sich in Hesses Nachlaß und wird in unserer Ausgabe erstmals veröffentlicht.1938 gab Hesse dem damals 22jährigen emigrierten, staaten- und mittellosen Peter Weiss, um ihm finanziell über die Monate seiner schweizerischen Aufenthaltsbewilligung hinwegzuhelfen, den Auftrag, neben dem Märchen Kindheit des Zauberers auch diese Geschichte zu illustrieren. Das Manuskript ist erhalten geblieben und wird in unserer Ausgabe farbig und in Originalgröße faksimiliert.

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Der verbannte Ehemann, Hermann Hesse

Język
Rok wydania
1977
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der verbannte Ehemann
Podtytuł
oder Anton Schievelbeyn's ohnfreywillige Reisse
Język
niemiecki
Rok wydania
1977
Oprawa
miękka
ISBN10
345801960X
ISBN13
9783458019602
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Anton Schievelbein's ohnfreywillige Reisse nacher Ost-Indien ist eine unbekannt gebliebene kleine Erzählung aus dem Jahre 1905, die Hesse dreißig Jahre später erstmals in seinen Sammelband Fabulierbuch aufgenommen hat. Sie spielt im holländisch besetzten Südafrika des 17. Jahrhunderts und handelt von den unfreiwilligen Abenteuern eines deutschen Siedlers, der zur Zeit des Kolonialismus so wohlhabend und träge geworden ist, daß seine Frau ihn bei Nacht und Nebel auf ein Schiff nach Indien verfrachten läßt, damit er wieder nüchtern werde und arbeiten lerne. Diese Posse wird erzählt im Deutsch jener Jahre, in der saftigen und anschaulichen Sprache eines Abraham a Santa Clara. 1910, kurz vor seiner eigenen Indienreise, hat Hesse diesen Stoff nochmals aufgegriffen, als Vorlage zu einer komischen Oper, einer musikalischen Posse in fünf Akten Der verkannte Ehemann. Das Libretto dieser Komödie fand sich in Hesses Nachlaß und wird in unserer Ausgabe erstmals veröffentlicht.1938 gab Hesse dem damals 22jährigen emigrierten, staaten- und mittellosen Peter Weiss, um ihm finanziell über die Monate seiner schweizerischen Aufenthaltsbewilligung hinwegzuhelfen, den Auftrag, neben dem Märchen Kindheit des Zauberers auch diese Geschichte zu illustrieren. Das Manuskript ist erhalten geblieben und wird in unserer Ausgabe farbig und in Originalgröße faksimiliert.