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Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung

Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen

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  • 240 stron
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Das bescheidene Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister Philipp Hill in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“. Bertha Franken, geb. Koch, wird 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn Hans überlebt versteckt in Berlin und bemüht sich ab 1946 um die Restitution des Elternhauses. Gegen Philipp Hill werden nach dem Krieg ein Spruchkammerverfahren und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte, zuletzt sogar den Bundesgerichtshof, und endet im April 1953 mit einer Einstellung. Hans Franken kämpft bis 1962 um „Wiedergutmachung“. Dieser Fall wirft eine Fülle historischer und juristischer Fragen auf: zum Recht und seiner faktischen Bedeutungslosigkeit in einem Unrechtsstaat und zu den nicht immer befriedigenden Versuchen der nachfolgenden rechtsstaatlichen Ordnung, Gerechtigkeit wieder herzustellen.

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Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung, Tillmann Krach

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung
Podtytuł
Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN13
9783955657369
Seria
Opis
Das bescheidene Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister Philipp Hill in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“. Bertha Franken, geb. Koch, wird 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn Hans überlebt versteckt in Berlin und bemüht sich ab 1946 um die Restitution des Elternhauses. Gegen Philipp Hill werden nach dem Krieg ein Spruchkammerverfahren und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte, zuletzt sogar den Bundesgerichtshof, und endet im April 1953 mit einer Einstellung. Hans Franken kämpft bis 1962 um „Wiedergutmachung“. Dieser Fall wirft eine Fülle historischer und juristischer Fragen auf: zum Recht und seiner faktischen Bedeutungslosigkeit in einem Unrechtsstaat und zu den nicht immer befriedigenden Versuchen der nachfolgenden rechtsstaatlichen Ordnung, Gerechtigkeit wieder herzustellen.