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Die Hamburger Ehemaligen-Vereine in Israel

Tradierte Erinnerungen und translokales Engagement

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  • 160 stron
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Seit den 1960er Jahren gründeten jüdische Eingewanderte aus Europa, die dreißig Jahre zuvor vor den Nationalsozialisten flüchten konnten, in Israel sogenannte Ehemaligen-Vereine. Sie dienten dem Bewahren von Erinnerungen an die zerstörten Lebenswelten ebenso wie der Pflege von Traditionen und Sprache. In dieser Form schlossen sich in den 1980er Jahren auch ehemalige Hamburgerinnen und Hamburger zusammen, die aber – und das war eine Besonderheit – zunächst in zwei Vereinen mit Sitz in Tel Aviv und Jerusalem organisiert waren, bis sie sich 1992 zusammenschlossen. Es handelte sich um engagierte Erinnerungsgemeinschaften, die vor Ort Räume des gemütlichen Beisammenseins, des Austauschs und für Aktivitäten schufen. Zugleich schauten sie mit großem Interesse nach Hamburg, wohin sie im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Kontakten geknüpft hatten. In erinnerungspolitischen Debatten dort meldeten sie sich deutlich zu Wort – und wurden meistens gehört.

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Die Hamburger Ehemaligen-Vereine in Israel, Jana Matthies

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Hamburger Ehemaligen-Vereine in Israel
Podtytuł
Tradierte Erinnerungen und translokales Engagement
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN13
9783955657376
Seria
Opis
Seit den 1960er Jahren gründeten jüdische Eingewanderte aus Europa, die dreißig Jahre zuvor vor den Nationalsozialisten flüchten konnten, in Israel sogenannte Ehemaligen-Vereine. Sie dienten dem Bewahren von Erinnerungen an die zerstörten Lebenswelten ebenso wie der Pflege von Traditionen und Sprache. In dieser Form schlossen sich in den 1980er Jahren auch ehemalige Hamburgerinnen und Hamburger zusammen, die aber – und das war eine Besonderheit – zunächst in zwei Vereinen mit Sitz in Tel Aviv und Jerusalem organisiert waren, bis sie sich 1992 zusammenschlossen. Es handelte sich um engagierte Erinnerungsgemeinschaften, die vor Ort Räume des gemütlichen Beisammenseins, des Austauschs und für Aktivitäten schufen. Zugleich schauten sie mit großem Interesse nach Hamburg, wohin sie im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Kontakten geknüpft hatten. In erinnerungspolitischen Debatten dort meldeten sie sich deutlich zu Wort – und wurden meistens gehört.