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Joseph Rosenstock

Eine Biografie

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  • 377 stron
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Während in Berlin die Nationalsozialisten mit den Olympischen Spielen einen bedeutenden Erfolg ihrer Propaganda feiern, erreicht der Dirigent Joseph Rosenstock im August 1936 die japanische Hauptstadt Tokyo, wo er von den Musikern des Neuen Sinfonieorchesters begeistert empfangen wird. Dass seine neue Wirkungsstätte, die er bald als seine „zweite Heimat“ empfindet, zum zehnjährigen Mittelpunkt eines Lebens im Exil wird, hat er zu diesem Zeitpunkt wohl kaum geahnt. Die Karriere des 1895 in Krakau geborenen Dirigenten hatte nach Stationen als Generalmusikdirektor in Darmstadt und Wiesbaden und nach einem gescheiterten Engagement an der New Yorker Metropolitan Opera mit seiner 1933 aus „rassischen“ Gründen erfolgten Entlassung am Nationaltheater Mannheim einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Für die japanische Musikwelt war das Engagement ein Glücksfall und erwies sich bald als ein von gegenseitigem Respekt geprägter Kulturtransfer der besonderen Art. Nach dem Ende des Krieges zog es Rosenstock auf die „große Weltbühne“. Vor allem in New York fand er als Chef der City Opera und in den 1960er Jahren als Dirigent an der Metropolitan Opera internationale Beachtung. Willkommene Gastspiele an seinen alten Wirkungsstätten gab es durchaus. Zu einer dauerhaften Rückkehr des Exilanten kam es indessen nicht mehr.

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Joseph Rosenstock, Ralf Eisinger

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Joseph Rosenstock
Podtytuł
Eine Biografie
Język
niemiecki
Wydawca
Winterwork
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
377
ISBN13
9783989131941
Seria
Opis
Während in Berlin die Nationalsozialisten mit den Olympischen Spielen einen bedeutenden Erfolg ihrer Propaganda feiern, erreicht der Dirigent Joseph Rosenstock im August 1936 die japanische Hauptstadt Tokyo, wo er von den Musikern des Neuen Sinfonieorchesters begeistert empfangen wird. Dass seine neue Wirkungsstätte, die er bald als seine „zweite Heimat“ empfindet, zum zehnjährigen Mittelpunkt eines Lebens im Exil wird, hat er zu diesem Zeitpunkt wohl kaum geahnt. Die Karriere des 1895 in Krakau geborenen Dirigenten hatte nach Stationen als Generalmusikdirektor in Darmstadt und Wiesbaden und nach einem gescheiterten Engagement an der New Yorker Metropolitan Opera mit seiner 1933 aus „rassischen“ Gründen erfolgten Entlassung am Nationaltheater Mannheim einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Für die japanische Musikwelt war das Engagement ein Glücksfall und erwies sich bald als ein von gegenseitigem Respekt geprägter Kulturtransfer der besonderen Art. Nach dem Ende des Krieges zog es Rosenstock auf die „große Weltbühne“. Vor allem in New York fand er als Chef der City Opera und in den 1960er Jahren als Dirigent an der Metropolitan Opera internationale Beachtung. Willkommene Gastspiele an seinen alten Wirkungsstätten gab es durchaus. Zu einer dauerhaften Rückkehr des Exilanten kam es indessen nicht mehr.