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alles fühlen

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  • 208 stron
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Wir geben Gefühlen wenig Raum. Wer fühlt, funktioniert nicht – und das ist in patriarchalen und vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften ein No-Go. Alles fühlen zu wollen wie Clara Porák ist radikal und hochpolitisch. Doch wie gelingt das – besonders Frauen, rassifizierten, behinderten, queeren und trans Personen, die oft der Willkür, der Abwertung, Übergriffen und gewaltvollen Strukturen ausgesetzt sind? In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft. „Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“

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alles fühlen, Clara Porák

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
alles fühlen
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
208
ISBN13
9783903618008
Seria
Opis
Wir geben Gefühlen wenig Raum. Wer fühlt, funktioniert nicht – und das ist in patriarchalen und vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften ein No-Go. Alles fühlen zu wollen wie Clara Porák ist radikal und hochpolitisch. Doch wie gelingt das – besonders Frauen, rassifizierten, behinderten, queeren und trans Personen, die oft der Willkür, der Abwertung, Übergriffen und gewaltvollen Strukturen ausgesetzt sind? In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft. „Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“