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Wir waren hier, wir waren dort

Zur Kulturgeschichte des modernen Gesellenwanderns

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Die Männer und Frauen in Kluft, mit Hut, »Stenz« und Reise­bündel, fallen auf. In Film und Medien sind sie mit ihren gedrechselten Sprüchen und scheinbar archaischen Riten dauerpräsent. Umweht von der Aura des Geheimen, von Pathos, Abenteuer und Exotik rühren sie an Sehnsüchte und in unserer Kultur tief verwurzelte Topoi. Welche in den Wirren von zwei Weltkriegen, deutscher Teilung, 68er Revolte und vielfältigen Emanzipationsbewegungen ins Wanken geraten. Grit Lemke erzählt Lebensgeschichten aus drei Generationen, Ost und West, von sechs Männern und einer Frau, der Älteste geboren 1908, die Jüngste 1971, »auf Tippelei« im 20. Jahrhundert. Zugleich stellt sie diese in einen politischen, sozialgeschichtlichen und kulturellen Kontext und hinterfragt wirkmächtige Narrative. Denn in der einfarbigen Kluft tritt ein buntes Volk zutage: Vagabund und treudeutscher Handwerker, Anarchist und Sozialdemokrat, gutbetuchter Meister und Autonomer, Macho und Feministin. Das 2002 erstmals veröffentlichte Buch gilt heute als Standardwerk zur Geschichte der modernen Gesell:innenbewegung. Es begleitet diese bis zum Eintritt ins neue Jahrtausend. Für die Neuauflage wurde es mit einem aktuellen Nachwort der Autorin versehen.

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Wir waren hier, wir waren dort, Grit Lemke

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wir waren hier, wir waren dort
Podtytuł
Zur Kulturgeschichte des modernen Gesellenwanderns
Język
niemiecki
Autorzy
Grit Lemke
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
ISBN13
9783894388621
Seria
Opis
Die Männer und Frauen in Kluft, mit Hut, »Stenz« und Reise­bündel, fallen auf. In Film und Medien sind sie mit ihren gedrechselten Sprüchen und scheinbar archaischen Riten dauerpräsent. Umweht von der Aura des Geheimen, von Pathos, Abenteuer und Exotik rühren sie an Sehnsüchte und in unserer Kultur tief verwurzelte Topoi. Welche in den Wirren von zwei Weltkriegen, deutscher Teilung, 68er Revolte und vielfältigen Emanzipationsbewegungen ins Wanken geraten. Grit Lemke erzählt Lebensgeschichten aus drei Generationen, Ost und West, von sechs Männern und einer Frau, der Älteste geboren 1908, die Jüngste 1971, »auf Tippelei« im 20. Jahrhundert. Zugleich stellt sie diese in einen politischen, sozialgeschichtlichen und kulturellen Kontext und hinterfragt wirkmächtige Narrative. Denn in der einfarbigen Kluft tritt ein buntes Volk zutage: Vagabund und treudeutscher Handwerker, Anarchist und Sozialdemokrat, gutbetuchter Meister und Autonomer, Macho und Feministin. Das 2002 erstmals veröffentlichte Buch gilt heute als Standardwerk zur Geschichte der modernen Gesell:innenbewegung. Es begleitet diese bis zum Eintritt ins neue Jahrtausend. Für die Neuauflage wurde es mit einem aktuellen Nachwort der Autorin versehen.