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Die Samsonschule

Ein jüdisches Internat in Wolfenbüttel (1786–1928)

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  • 80 stron
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„Die Geschichte der Samson’schen Freischule ist im Kleinen die jüdische Kulturgeschichte“. Treffend fasst die Charakterisierung eines ehemaligen Schülers das fast 150-jährige Wirken der traditionsreichen Internatsschule in Wolfenbüttel zusammen. Gegründet 1786 von Philipp Samson als Talmud-Tora-Schule für mittellose Familienmitglieder, wurde die Samsonschule nach dessen Tod 1805 zu einer jüdisch-reformierten Elementarschule modernisiert, die ihre Schüler im Gedanken der Emanzipation für den Bürgerstand erzog. Zunächst auf akademische Bildungswege für Schüler wie z. B. Leopold Zunz ausgerichtet, entwickelte sich die Samsonschule den Bedürfnissen entsprechend bald zu einer höheren Bürgerschule mit Vorbereitung auf Ausbildungsberufe, nach 1871 dann dem Zeitgeist folgend zu einer staatlich anerkannten Realschule, deren Abschluss auch zur Verkürzung der Militärzeit berechtigte. 1928 musste die bis zuletzt religiös geführte Samsonschule aufgrund sinkender Nachfrage ihre Tore schließen. Das Schulgebäude am Neuen Weg zeugt noch heute vom einstigen jüdischen Leben in der Lessing-Stadt und beherbergt seit 2025 eine Ausstellung zu dessen Geschichte.

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Die Samsonschule, Sarah Jaglitz

Język
Rok wydania
2025
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Tytuł
Die Samsonschule
Podtytuł
Ein jüdisches Internat in Wolfenbüttel (1786–1928)
Język
niemiecki
Liczba stron
80
ISBN13
9783955657420
Seria
Opis
„Die Geschichte der Samson’schen Freischule ist im Kleinen die jüdische Kulturgeschichte“. Treffend fasst die Charakterisierung eines ehemaligen Schülers das fast 150-jährige Wirken der traditionsreichen Internatsschule in Wolfenbüttel zusammen. Gegründet 1786 von Philipp Samson als Talmud-Tora-Schule für mittellose Familienmitglieder, wurde die Samsonschule nach dessen Tod 1805 zu einer jüdisch-reformierten Elementarschule modernisiert, die ihre Schüler im Gedanken der Emanzipation für den Bürgerstand erzog. Zunächst auf akademische Bildungswege für Schüler wie z. B. Leopold Zunz ausgerichtet, entwickelte sich die Samsonschule den Bedürfnissen entsprechend bald zu einer höheren Bürgerschule mit Vorbereitung auf Ausbildungsberufe, nach 1871 dann dem Zeitgeist folgend zu einer staatlich anerkannten Realschule, deren Abschluss auch zur Verkürzung der Militärzeit berechtigte. 1928 musste die bis zuletzt religiös geführte Samsonschule aufgrund sinkender Nachfrage ihre Tore schließen. Das Schulgebäude am Neuen Weg zeugt noch heute vom einstigen jüdischen Leben in der Lessing-Stadt und beherbergt seit 2025 eine Ausstellung zu dessen Geschichte.