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Hellmuth von Gerlach, der Sohn eines schlesischen Großgrundbesitzers, hat eine für deutsche Verhältnisse sehr ungewöhnliche Entwicklung durchgemacht. Politisch hat sie ihn vom antisemitischen Konservatismus zum pazifistischen Liberalismus geführt, beruflich vom Königlich Preußischen Regierungsreferendar zu einem der bedeutendsten demokratischen Publizisten, die Deutschland im Kaiserreich und während der Weimarer Republik besessen hat. In seiner Autobiographie besichtigt der journalistische Lehrmeister Carl von Ossietzkys das Zeitalter der Hohenzollern-Monarchie. Gerlach hat lange Zeit mit dem großen Sozialliberalen Friedrich Naumann zusammengearbeitet, er hat aber auch Friedrich Engels gekannt. Von der Lage der Landarbeiter auf den großen ostelbischen Gütern gibt er erschütternde Schilderungen. Und er beschreibt die November-Revolution von 1918, die ihn vorübergehend als Unterstaatssekretär ins preußische Innenministerium führte. Diese spannend und souverän geschriebene Autobiographie ist ein sozialgeschichtliches Dokument ersten Ranges, ein Schlüsselwerk zum Verständnis der jüngeren deutschen Geschichte.

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Von Rechts nach Links, Hellmut von Gerlach

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Von Rechts nach Links
Język
niemiecki
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
ISBN10
3596251826
ISBN13
9783596251827
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Hellmuth von Gerlach, der Sohn eines schlesischen Großgrundbesitzers, hat eine für deutsche Verhältnisse sehr ungewöhnliche Entwicklung durchgemacht. Politisch hat sie ihn vom antisemitischen Konservatismus zum pazifistischen Liberalismus geführt, beruflich vom Königlich Preußischen Regierungsreferendar zu einem der bedeutendsten demokratischen Publizisten, die Deutschland im Kaiserreich und während der Weimarer Republik besessen hat. In seiner Autobiographie besichtigt der journalistische Lehrmeister Carl von Ossietzkys das Zeitalter der Hohenzollern-Monarchie. Gerlach hat lange Zeit mit dem großen Sozialliberalen Friedrich Naumann zusammengearbeitet, er hat aber auch Friedrich Engels gekannt. Von der Lage der Landarbeiter auf den großen ostelbischen Gütern gibt er erschütternde Schilderungen. Und er beschreibt die November-Revolution von 1918, die ihn vorübergehend als Unterstaatssekretär ins preußische Innenministerium führte. Diese spannend und souverän geschriebene Autobiographie ist ein sozialgeschichtliches Dokument ersten Ranges, ein Schlüsselwerk zum Verständnis der jüngeren deutschen Geschichte.