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Geschichte der Roten Hilfe

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»Schafft Rote Hilfe!«, »Helft!«, »Solidarität organisieren!«: Slogans wie auch Logos änderten sich in der über hundertjährigen Geschichte der Roten Hilfe. Unverändert blieb die Praxis der Unterstützung linker Aktivistinnen und Aktivisten gegenüber staatlicher Repression – finanziell, juristisch und durch Öffentlichkeitsarbeit. Der Band skizziert die Solidaritätsarbeit der Rote-Hilfe-Organisationen von den Anfängen bis heute. Die 1924 gegründete KPD-nahe, aber parteiübergreifende Rote Hilfe Deutschlands (RHD) umfasste in der Weimarer Republik zuletzt rund eine Million Mitglieder. Politischen Gefangenen und deren Familien stand sie materiell zur Seite, finanzierte Rechtsbeistände und protestierte gegen Gesetzesverschärfungen. Ab März 1933 konnte sie in der Illegalität noch mehrere Jahre effektiv agieren. Erst in den 1970er Jahren kam es zu Neugründungen teils kurzlebiger Rote-Hilfe-­Gruppen mit je unterschiedlichen Schwerpunkten. Aus einer dieser Organisationen ging 1986 die heutige strömungsübergreifende Rote Hilfe e.V. hervor, die seither neue Themensetzungen wie auch strukturelle Veränderungen durchlebte – und sich in einem zunehmend rauen Klima behauptet.

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Geschichte der Roten Hilfe, Silke Makowski

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geschichte der Roten Hilfe
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
ISBN13
9783894388614
Seria
Opis
»Schafft Rote Hilfe!«, »Helft!«, »Solidarität organisieren!«: Slogans wie auch Logos änderten sich in der über hundertjährigen Geschichte der Roten Hilfe. Unverändert blieb die Praxis der Unterstützung linker Aktivistinnen und Aktivisten gegenüber staatlicher Repression – finanziell, juristisch und durch Öffentlichkeitsarbeit. Der Band skizziert die Solidaritätsarbeit der Rote-Hilfe-Organisationen von den Anfängen bis heute. Die 1924 gegründete KPD-nahe, aber parteiübergreifende Rote Hilfe Deutschlands (RHD) umfasste in der Weimarer Republik zuletzt rund eine Million Mitglieder. Politischen Gefangenen und deren Familien stand sie materiell zur Seite, finanzierte Rechtsbeistände und protestierte gegen Gesetzesverschärfungen. Ab März 1933 konnte sie in der Illegalität noch mehrere Jahre effektiv agieren. Erst in den 1970er Jahren kam es zu Neugründungen teils kurzlebiger Rote-Hilfe-­Gruppen mit je unterschiedlichen Schwerpunkten. Aus einer dieser Organisationen ging 1986 die heutige strömungsübergreifende Rote Hilfe e.V. hervor, die seither neue Themensetzungen wie auch strukturelle Veränderungen durchlebte – und sich in einem zunehmend rauen Klima behauptet.