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Tierethik als Gestaltung

Vom Ereignis zur beziehungsorientierten Verantwortungsübernahme

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  • 248 stron
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Warum beschäftigen Menschen sich mit tierethischen Fragen? Und wie erklärt sich, dass es insbesondere die akademische Tierethik zum Teil so einseitig und undifferenziert tut? Dieses Buch setzt sich kritisch-konstruktiv mit den gedanklichen Voraussetzungen bisheriger Bestimmungen des Mensch-Tier-Verhältnisses auseinander. Es zeigt, dass die Komplexität und Bedeutsamkeit mensch-tier-licher Begegnungen in der wissenschaftlichen Tierethik bislang aufgrund von egozentrischen Vorurteilen oft unterschätzt wurde und plädiert für ein beziehungsorientiertes Umdenken. So wird in Auseinandersetzung mit Martin Heideggers seinsgeschichtlicher Metaphysikkritik und Emmanuel Levinas' phänomenologischer Alteritätsphilosophie die Verbindlichkeit des menschlichen Verantwortlichkeitserlebens gegenüber Tieren herausgestellt. Zudem wird die ethische Theologie Dietrich Bonhoeffers herangezogen, um Grundzüge einer (christlichen) Tierethik zu entwerfen, die auf ein gerechteres Miteinander, Füreinander und Gegeneinander von Menschen und Tieren jenseits von moralischen Simplifizierungen und starren Ontologien abzielt. Denn: Soziale Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind so zahlreich wie komplex und verlangen nach einer differenzierten Aufmerksamkeit.

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Tierethik als Gestaltung, Nils Schütz

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Tierethik als Gestaltung
Podtytuł
Vom Ereignis zur beziehungsorientierten Verantwortungsübernahme
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
248
ISBN10
311164250X
ISBN13
9783111642505
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Opis
Warum beschäftigen Menschen sich mit tierethischen Fragen? Und wie erklärt sich, dass es insbesondere die akademische Tierethik zum Teil so einseitig und undifferenziert tut? Dieses Buch setzt sich kritisch-konstruktiv mit den gedanklichen Voraussetzungen bisheriger Bestimmungen des Mensch-Tier-Verhältnisses auseinander. Es zeigt, dass die Komplexität und Bedeutsamkeit mensch-tier-licher Begegnungen in der wissenschaftlichen Tierethik bislang aufgrund von egozentrischen Vorurteilen oft unterschätzt wurde und plädiert für ein beziehungsorientiertes Umdenken. So wird in Auseinandersetzung mit Martin Heideggers seinsgeschichtlicher Metaphysikkritik und Emmanuel Levinas' phänomenologischer Alteritätsphilosophie die Verbindlichkeit des menschlichen Verantwortlichkeitserlebens gegenüber Tieren herausgestellt. Zudem wird die ethische Theologie Dietrich Bonhoeffers herangezogen, um Grundzüge einer (christlichen) Tierethik zu entwerfen, die auf ein gerechteres Miteinander, Füreinander und Gegeneinander von Menschen und Tieren jenseits von moralischen Simplifizierungen und starren Ontologien abzielt. Denn: Soziale Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind so zahlreich wie komplex und verlangen nach einer differenzierten Aufmerksamkeit.