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Die Wiederkehr der Rache

Emotionen, Überzeugungen und Praktiken aus theologischer Perspektive

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  • 292 strony
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Im interdisziplinären Zusammenhang lässt sich in jüngerer Zeit eine Art "Wiederkehr der Rache" beobachten - Versuche, Rache oder Vergeltung zu rehabilitieren und anthropologisch zu verankern. Lisanne Teuchert arbeitet geistesgeschichtlich drei Ebenen dieser Umbewertung heraus: Emotionen, Überzeugungen und Praktiken. Dort nimmt die Arbeit jeweils konkrete Entwicklungen in den Blick: 1) den "emotional turn" und die Neubewertung von aggressiven Emotionen in der Sozial- und Moralphilosophie, 2) die Renaissance des Retributivismus in der Strafrechtstheorie und 3) den Bedeutungsgewinn von Praktiken ("practice turn") und die Herausarbeitung eines "sozialen Sinns" von rächend-vergeltenden Praktiken in der Verhaltensforschung, in der Ethnologie und im Reziprozitätsdiskurs. In allen drei Teilen wird der aktuelle Fachdiskurs pointiert zusammengefasst, bevor aus spezifisch theologischer Perspektive darauf reagiert wird. Zwischen einer Geschichte der Dämonisierung einerseits und der neuerlichen Verteidigung andererseits nimmt die Verfasserin einen theologischen Standort ein, der auf die Ambivalenz aller Zwischenmenschlichkeit verweist. Eine echt interdisziplinäre, hochaktuelle Studie, die gleichzeitig theologische Position bezieht.

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Die Wiederkehr der Rache, Lisanne Teuchert

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Wiederkehr der Rache
Podtytuł
Emotionen, Überzeugungen und Praktiken aus theologischer Perspektive
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
292
ISBN10
3111359018
ISBN13
9783111359014
Seria
Opis
Im interdisziplinären Zusammenhang lässt sich in jüngerer Zeit eine Art "Wiederkehr der Rache" beobachten - Versuche, Rache oder Vergeltung zu rehabilitieren und anthropologisch zu verankern. Lisanne Teuchert arbeitet geistesgeschichtlich drei Ebenen dieser Umbewertung heraus: Emotionen, Überzeugungen und Praktiken. Dort nimmt die Arbeit jeweils konkrete Entwicklungen in den Blick: 1) den "emotional turn" und die Neubewertung von aggressiven Emotionen in der Sozial- und Moralphilosophie, 2) die Renaissance des Retributivismus in der Strafrechtstheorie und 3) den Bedeutungsgewinn von Praktiken ("practice turn") und die Herausarbeitung eines "sozialen Sinns" von rächend-vergeltenden Praktiken in der Verhaltensforschung, in der Ethnologie und im Reziprozitätsdiskurs. In allen drei Teilen wird der aktuelle Fachdiskurs pointiert zusammengefasst, bevor aus spezifisch theologischer Perspektive darauf reagiert wird. Zwischen einer Geschichte der Dämonisierung einerseits und der neuerlichen Verteidigung andererseits nimmt die Verfasserin einen theologischen Standort ein, der auf die Ambivalenz aller Zwischenmenschlichkeit verweist. Eine echt interdisziplinäre, hochaktuelle Studie, die gleichzeitig theologische Position bezieht.