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Wirtschaft und Evolution

Institutionen, liberale Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung

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Evolutorische Prinzipien sind nicht nur die Basis der Naturwissenschaften, sondern können auch das Verhalten von Individuen, Gruppen und Gesellschaften erklären. Menschen und Organisationen treiben zugleich selbst Entwicklungen voran, die zu technischen, wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen und politischen Veränderungen führen. Die evolutorische Ökonomik verfolgt, basierend auf diesem breiteren Verständnis des Wirtschaftens als einem offenen Prozess, ein umfassenderes Erkenntnisinteresse als die traditionelle Ökonomik: Sie berücksichtigt stärker alternative Verhaltensannahmen, Prozesse der Wahrnehmung, des Erkennens, des Entscheidens und des Lernens sowie soziale Koordinationsprozesse und nicht zuletzt auch historische Einflüsse. Aufgrund der engen "Wahlverwandtschaften" zwischen evolutorischen Perspektiven, der Theorie der Wirtschaftsordnung und der Ordnungsökonomik lassen sich aber auch wirtschaftspolitische Empfehlungen ableiten. Das Ziel dieses Bandes ist deshalb eine disziplinär breit angelegte Erklärung, wie aus evolutionärer Sicht Märkte, Volkswirtschaften und Gesellschaften funktionieren und wie wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen durch gute Institutionen gesteuert werden können.

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Wirtschaft und Evolution, Dominik Enste

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wirtschaft und Evolution
Podtytuł
Institutionen, liberale Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN13
9783170456914
Seria
Opis
Evolutorische Prinzipien sind nicht nur die Basis der Naturwissenschaften, sondern können auch das Verhalten von Individuen, Gruppen und Gesellschaften erklären. Menschen und Organisationen treiben zugleich selbst Entwicklungen voran, die zu technischen, wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen und politischen Veränderungen führen. Die evolutorische Ökonomik verfolgt, basierend auf diesem breiteren Verständnis des Wirtschaftens als einem offenen Prozess, ein umfassenderes Erkenntnisinteresse als die traditionelle Ökonomik: Sie berücksichtigt stärker alternative Verhaltensannahmen, Prozesse der Wahrnehmung, des Erkennens, des Entscheidens und des Lernens sowie soziale Koordinationsprozesse und nicht zuletzt auch historische Einflüsse. Aufgrund der engen "Wahlverwandtschaften" zwischen evolutorischen Perspektiven, der Theorie der Wirtschaftsordnung und der Ordnungsökonomik lassen sich aber auch wirtschaftspolitische Empfehlungen ableiten. Das Ziel dieses Bandes ist deshalb eine disziplinär breit angelegte Erklärung, wie aus evolutionärer Sicht Märkte, Volkswirtschaften und Gesellschaften funktionieren und wie wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen durch gute Institutionen gesteuert werden können.